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Die Karausche - Fisch des Jahres 2010

Kormoran - Vogel des Jahres 2010

EU-Fangregister sorgt für Wirbel unter Fischern

ÖKF Informationsabend: Bewirtschaftung von Teichen

Binnengewässer beeinflussen den globalen Kohlenstoffkreislauf erheblich

Ökomasterplan zeigt Grenzen der Wasserkraft auf

Steirisches Fischfest in Wundschuh

Frischer Fisch auf den Tisch!

Flüsse voller Leben, aktueller Stand

Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan - Stellungnahme

Generalversammlung der Europäischen Anglerallianz (EAA) in Slowenien

Probleme der Donau-Schifffahrt aufgegriffen

ÖKF – Jugendförderung für Mitgliedsvereine!

Herbstausflug in die Obersteiermark

Grazer Trinkwasser in Gefahr

Flüsse voller Leben

Slowenische Delegation besichtigt LIFE-Donauprojekte

Plattform „Lebendige Flüsse“

Der Klimawandel und die Fische

Das ÖKF in der IKSD

Bewirtschaftungsplan für die DONAU

Bestimmen Sie am Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan mit!

EU-Kormoran Initiative

Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan

Gewässerregionenkarten

Wir bringen Ihr Foto auf die Titelseite von „FISCH & GEWÄSSER“!

16. ÖKF Mitgliederversammlung 2009

Richard Kölldorfer – neuer Obmann des FV Langenrohr

Wie wirkt sich die Umsetzung der Aquakultur-Richtlinie aus?

ÖKF Vorstandsmitglied Hans Ljubic auf der Grazer Messe

Fotos 130 Jahre Landesfischereiverband Steiermark

Service Freiwillige

Jungfischercamp im Sommer

Broschüre „Der Aal – Fisch des Jahres 2009“

Kleinwasserkraftwerke – nicht um jeden Preis

Die Donau im Spannungsfeld von Naturschutz, Wasserbau und  Transportwesen

Dr. Kohls PowerPoint-Vortrag online zum download

Hohe Jagd & Fischerei 2009

Jahrestreffen Partnerschaft Fish´n´Friends

130 Jahre Landesfischereiverband Steiermark Im Rahmen der Messe „Revier & Wasser“, Graz

ÖKF kooperiert mit Jaspowa - Freikarten für ÖKF-Homepage-Besucher

Letzte Chance für die bayrische Ammer !

Wasser-Rahmenrichtlinie versus Masterplan Wasserkraft

Symposium Fischaufstiegshilfen

IKSD - Internationale Kommission zum Schutz der Donau

 


„Überlebenskünstler“ – und doch bedroht

Die Karausche – Fisch des Jahres 2010

 

Die Karausche wurde vom ÖKF (Österr. Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz) in Zusammenarbeit mit dem VDSF (Verband Deutscher Sportfischer), dem BfN (Bundesamt für Naturschutz“ und dem VDST (Verband Deutscher Sporttaucher) zum Fisch des Jahres 2010 gekürt.

Damit soll ein wenig bekannter, aber dennoch interessanter Fisch vorgestellt werden. Zudem wollen wir darauf hinweisen, dass die Karausche durch Gefährdung und Verlust ihrer Lebensräume in unseren heimischen Gewässern immer seltener wird. Sie bevorzugt nämlich die immens bedrohten kleinen dicht verwachsenen Augewässer, die gelegentlich überflutet werden und ist sogar in kleinsten Tümpeln zu finden.

Das kleine Kuriosum, dass „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ in Witold Gombrowichz’ gleichnamigen Drama (als Oper bei den Wiener Festwochen 2009 im Theater an der Wien uraufgeführt) ausgerechnet an einer Karauschen-Gräte mordplangerecht erstickt, mag wohl die geringste Ursache für die Gefährdung dieser Fischart sein.

 

Daten und Fakten über die Karausche:

Familie:  Karpfenfische (Cypriniden)
Aussehen: gedrungener hochrückiger Körper mit einem kleinen endständigen Maul
Farbe: grau über grünlich bis messinggelb
Körperlänge 20 bis 35 cm, kann im Extremfall sogar ein Gewicht von über 3 kg erreichen
Geschlechtsreife im 3. – 4. Lebensjahr
Sommerlaicher, von Mai bis Juni, legt bis zu 300000 Eier, portionsweise an Wasserpflanzen
 

 

Aber wie schon erwähnt, ist die Karausche ein interessanter Fisch mit einigen erwähnenswerten Besonderheiten:

Bei Austrocknung des Gewässers kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff auskommen. Sie gilt deshalb im Tierreich als „Meister im Luftanhalten“.

Im Winter verfällt die Karausche - im Schlamm eingegraben -  in eine Art Winterstarre und kann sogar vom Eis eingeschlossen überleben.

Karauschen ernähren sich von Kleinstlebewesen und fressen bis zu einer Größe von immerhin 30 cm zu 80% Plankton und nur den Rest Bodentiere und Pflanzen.

Schutz und Wiederherstellung des natürlichen Lebensraums kommen übrigens nicht nur der Karausche zugute sondern sichern vielen verschiedenen Arten das Überleben. Dafür setzt sich das ÖKF im Rahmen des Nationalen Gewässerplans als auch in der Plattform „Flüsse voller Leben“ vehement ein.

3.November 2009


Der Kormoran - Vogel des Jahres 2010 

BirdLife brüskiert EU-Umwelt-Kommission

 

BirdLife hat den Kormoran zum "Vogel des Jahres 2010" ernannt.

Lesen Sie hier über die Hintergründe und was von den Argumenten zu halten ist, die BirdLife publiziert!

3.November 2009


 

Erfolg der EAA (Europäische Angler Allianz)

EU-Fangregister sorgt für Wirbel unter Fischern
 

Die in verschiedenen Zeitungen verbreitete Meldung, dass auch sämtliche Fischfänge nach Brüssel gemeldet werden müssen, trifft nicht zu!

Von einem europaweitem Fangregister auch für Binnengewässer war laut Statement der EU-Kommission nie die Rede.

 

Der von der EU- Kommission vorgelegte Entwurf zur Überwachung der

Meeres-Freizeitfischerei

ist zunächst vom Tisch. Bei der Sitzung der europäischen Fischereiminister am 20.10.2009 in Luxemburg ist die umstrittene Quotenregelung aus dem Artikel 47 der Kontrollverordnung, gestrichen worden.

Nach den Plänen der EU-Kommission sollten danach Mitgliedstaaten künftig prüfen, ob das Freizeitangeln im Meer zum Rückgang bedrohter Bestände, wie etwa dem Dorsch beiträgt. Die Fänge von Meeresanglern wären dann in die Fangquoten-Systeme der jeweiligen EU-Staaten eingerechnet worden.
Das Vorhaben, die Fänge von Freizeitfischern auf die nationalen Fangquoten der Meeresfischerei anzurechnen, scheiterte unter anderem am Widerstand der EAA (Europäische Angler Allianz), die sich klar gegen eine solche Regelung ausgesprochen hatte.

So ist es gelungen, die unsinnige Überregulierungen seitens der EU zu verhindern. Die EAA hatte sich im Vorfeld der Verhandlungen klar gegen eine Quotierung der Anglerfänge sowie eine Anrechnung auf die Quote der Berufsfischerei ausgesprochen und stattdessen gefordert, mit tatsächlich wirksamen Mitteln, die auf belastbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, eine Verbesserung der Fischbestände anzustreben.

Die EAA schlägt zum Schutz der Dorschbestände beispielsweise die Ausweisung von Schutzgebieten während der Laichzeit vor. Zudem sollte dann auch, wie es bereits seit Jahren durch die Freizeitfischer freiwillig praktiziert wird, das Fischen in größeren Tiefen, in denen der Dorsch der Fortpflanzung nachkommt, untersagt sein.

 

27.Oktober 2009


 

ÖKF Informationsabend 24.11.2009

Bewirtschaftung von Teichen, Baggerseen & Schottergruben

Die in Großstadtnähe agierenden Fischereivereine geraten all zu oft in Bedrängnis, fehlt doch vielfach das Verständnis der erholungssuchenden Bevölkerung für die Angelfischerei am Wasser.

Den meisten Fischern in den Ballungsräumen hängen die Probleme bereits förmlich zum Halse heraus:

·                            rücksichtsloser Badebetrieb

·                            Gefährdung durch ohne Beißkorb und Leine herumtollende und durch die Angelschnur schwimmende Hunde

·                            ausufernde Schwarzfischerei

·                            Abfall, der von den „Naturliebhabern“ am Ufer liegen gelassen oder gar ins Wasser „entsorgt“ wird

·                            Besatzbeschränkungen

·                            Beschränkungen der Lizenzanzahl

·                            Fischfresser, wie Kormoran

·                            und vieles mehr.

 

Die Fischer bezahlen als einzige Pacht für das Wasser, trotzdem gewinnt man mehr und mehr den Eindruck, dass alle anderen Nutzer bevorzugt werden.     

Um diese Probleme zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze zu finden, laden wir Sie und Kollegen herzlichst zu einem  

Informations- und Gedankenaustausch

Dienstag, 24. November 2009
ÖKF Büro, 1230 Wien, Breitenfurter Strasse 333 - 335
 

ein.

 

Programm:

Kurzvorstellung des ÖKF
Kurzvorstellung der anwesenden Fischereivereine
Diskussions- und Erfahrungsaustausch

                       

Erfahrene Teichbewirtschafter werden uns unterstützen.

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich  klick hier! anzumelden. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aus platztechnischen Gründen die Teilnehmerzahl mit drei pro Fischereiverein beschränkt ist.

 

27.Oktober 2009


Erkenntnis der Universität Wien

Binnengewässer beeinflussen den globalen Kohlenstoffkreislauf erheblich

 

Dr. Tom Battin und sein Forscherteam vom Department für Limnologie und Hydrobotanik an der Uni Wien haben Forschungen über Speicherung und Freisetzung von Kohlenstoff in Binnengewässern durchgeführt.

Die Kernaussage ist, obwohl Binnengewässer nur etwa 1% der Erdoberfläche ausmachen, ist ihr Beitrag im Kohlenstoffkreislauf unverhältnismäßig groß. Und dieser Kreislauf ist wieder ein entscheidender Faktor des Klimas oder auch des Klimawandels.

Dass die Flüsse, Seen und Bäche auch in dieser Hinsicht ganz gewichtig mitspielen, war bislang völlig unbekannt. Und es zeigt zusätzlich auf, wie notwendig intakte Gewässer sind. 

Für Interessierte: Sie können das in der September-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ nachlesen.

 

27.Oktober 2009


 

Wasserkraft versus Schutz unserer Fließgewässer

Ökomasterplan zeigt Grenzen der Wasserkraft auf

 Der WWF präsentierte am 17.Oktober d.J. seinen Ökomasterplan als Grundlage für die Sicherung und nachhaltige Nutzung von Österreichs Flüssen.

Die Untersuchung wurde mit Experten der Universität für Bodenkultur abgestimmt und zeigt das enorme Konfliktpotential zwischen geplanten Wasserkraftwerken und dem Erhalt ökologisch schützenswerter Flussstrecken.

Die Situation der 53 größten heimischen Flüsse ist dramatisch: Mehr als 3.700 Barrieren unterbrechen ihr Fließkontinuum – im Durchschnitt alle 1,7 Kilometer. Univ.-Prof. Dr. Bernd Lötsch, Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Wien: „Unsere Fließgewässer wurden jahrzehntelang verbaut, ausgeleitet oder zu Flussleichen in Betonsärgen verstaut. Mit diesem Aderlass muss jetzt Schluss sein – die Flüsse haben ihre Schuldigkeit getan! Die Bedeutung der Wasserkraft für die zukünftige Energieversorgung wird derzeit in einer beispiellosen Gehirnwäsche hochstilisiert – in Wahrheit dient sie nur einigen Kraftwerksprojektanten der E-Wirtschaft, die durch Energiekrise und Klimawandel Aufwind verspürt.“

Der WWF sieht sich als Anwalt der Flüsse und betrachtet die vorliegende Analyse als Grundlage für einen bundesweiten Masterplan Wasserkraft, in dem die Ökologie einen gleichrangigen Stellenwert gegenüber der Wasserkraftnutzung bekommt.



Ende 2009 wird von der Bundesregierung im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan über die Zukunft unserer Flüsse entschieden. Der Ökomasterplan des WWF hat die vorhandenen Daten über die Situation der Österreichischen Flüsse erstmals neu bewertet und gewichtet. „An sensiblen Flussstrecken in Schutzgebieten wie an der steirischen Mur südlich von Graz, oder an ’Flussheiligtümern’ von europaweiter Bedeutung wie dem Tiroler Lech oder der Schwarzen Sulm in der Steiermark ist für die Wasserkraft einfach kein Platz mehr“, schlussfolgert Andreas Wurzer, Stv. Geschäftsführer des WWF Österreich. „In diesen Tabuzonen muss die Natur Vorrang haben!“

Kriterien des WWF-Ökomasterplans
Der Ökomasterplan zeigt die Schutzwürdigkeit der 53 größten Flüsse Österreichs (Einzugsgebiet größer als 500 Quadratkilometer) auf und beleuchtet vier ökologisch wichtige Kriterien in Bezug auf deren „Gesundheitszustand“. Er stützt sich auf die Daten des Lebensministeriums (Ist-Zustandsanalyse, BMLFUW 2006 - ökologischer und morphologischer Zustand) und ergänzt diese um zwei weitere wesentliche Kriterien: Länge der zusammenhängenden freien Fließstrecken ohne Unterbrechungen durch Kraftwerke oder andere Barrieren sowie die Lage von Flussstrecken in Schutzgebieten.

Ergebnis der Analyse
Rund 20 Prozent der Flussstrecken befinden sich noch in einem „natürlichen“ oder „naturnahen“ Zustand. Dazu gehören etwa das „Flussheiligtum“ Tiroler Lech, die Isel in Osttirol oder die steirische Salza. Diese Flussjuwele müssen unbedingt vor der Wasserkraftnutzung geschützt werden.

30 Prozent aller Fließstrecken an den 53 größten heimischen Flüssen sind bereits stark durch Kraftwerke beeinflusst. „Diese Strecken sind entweder eine Abfolge künstlicher Stauseen oder Restwasserstrecken, die nicht mehr als Flüsse bezeichnet werden können“, erklärt Wurzer vom WWF.

Weitere drei Prozent der Flussstrecken müssen als „gering schützenswert“ eingestuft werden, weil sie in allen vier untersuchten Kriterien schlecht abschneiden und insgesamt bereits sehr stark belastet sind. Sieben Prozent der Gewässerstrecken weisen zumindest aufgrund ihres Potentials für Revitalisierungen eine „hohe Schützwürdigkeit“ auf.

Die verbliebenen rund 40 Prozent der Flussstrecken sind zwar nicht als „naturnah“ bzw. „natürlich“ anzusehen. Dennoch handelt es sich um sensible Abschnitte, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie eine zusammenhängende freie Fließstrecke aufweisen oder sogar in einem Schutzgebiet liegen. „Gerade diese Flusslebensräume liegen uns besonders am Herzen, weil sie Hoffnungsträger für den ökologischen Hochwasserschutz sind. Wir haben es in der Hand, aus diesen Strecken wieder lebendige Flüsse zu machen. Davon profitiert nicht nur die Natur, sondern vor allem auch wir Menschen“, so Wurzer.

Beitrag zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU
Unsere Flüsse wieder lebendig zu machen, ist das zentrale Ziel der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Diese verpflichtet alle Mitgliedsstaaten der EU, bis 2027 das Qualitätsziel „guter Zustand“ an allen Gewässern zu erhalten oder wiederherzustellen, und deren ökologischen Zustand nicht zu verschlechtern. An Strecken, wo dies nicht mehr möglich ist, muss durch Sanierung ein „gutes ökologisches Potential“ erreicht werden. Der WWF-Ökomasterplan kann demnach auch als Beitrag für die engagierte Umsetzung der EU-WRRL herangezogen werden.

Die Zukunft der Flüsse
Selbst bei Ausschöpfung des gesamten technisch machbaren Potentials kann durch Wasserkraft nur Österreichs Stromverbrauchszuwachs der nächsten fünf Jahre abgedeckt werden. „Danach haben wir keine Flüsse mehr!“, erinnert Professor Lötsch. „Ich bin davon überzeugt, dass wir grundsätzlich den enormen Stromverbrauch senken und viel mehr in Richtung Effizienzsteigerung tun müssen. In der Förderung von Solar- und Windkraft sowie Biomasse liegt noch ein riesiges Potential. Erst danach sollte – in einer ausgewogenen Diskussion und unter Berücksichtung der Ökologie – über jene Flussstrecken nachgedacht werden, in denen eine Wasserkraftnutzung noch vertretbar wäre“, schließt Lötsch.

Weiterführende Informationen, Karten und Fotos zum Download:
www.wwf.at/oekomasterplan 

 

10.Oktober 2009


Fisch auf den Tisch

Steirisches Fischfest in Wundschuh 

Der Steirische Teichwirteverband feierte gemeinsam mit dem Verband Österreichischer Forellenzüchter das Steirische Fischfest in Wundschuh südlich von Graz.

Nach der Begrüßung durch die Obmänner Paul von Menzel und Johann Kölbl mit anschließender Fischernte-Segnung kommentierte Geschäftsführer der Steirischen Teichwirte Helfried Reimoser das schonende Abfischen mittels Zugnetz.

Weiters konnten die Besucher am Infostand des Landesfischereiverbandes Steiermark eine Aquarienschau besuchen, an einem Gewinnspiel teilnehmen und interessanten Vorträgen von Nicole Prietl über heimische Flusskrebse lauschen. 

Regionale Köstlichkeiten, Weine und Musik verwöhnten das zahlreiche Publikum und machte Gusto auf frischen Fisch aus Österreich.

 

Wir gratulieren zur Gründung des Dachverbandes der Berufsfischer „Österreichischer Verband für Fischereiwirtschaft und Aquakultur“ mit Obmann Johann Kölbl und freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle unserer Fische.

Fotos Copyright Jürgen Fuchs
Wir danken der Styria Media Group für die Zurverfügungstellung der Bilder
 

27.Oktober 2009


 

frisch und bekömmlich aus heimischen Teichen:

Fisch auf den Tisch!

  

„Gesund essen!“ verlangen nicht nur Mama und Papa von ihren Kindern, sondern auch immer wieder Ärzte. So sollte ein- bis zweimal die Woche Fisch am Speiseplan stehen.  

Doch:

Ganze 76 Prozent der wirtschaftlich bedeutsamen Fischbestände in den Ozeanen sind lt. Welternährungsorganisation FAO bereits überfischt.

Das Gebot der Stunde lautet also: „Ökologisch unbedenklichen Fisch“ kaufen.
 

 

Fisch ist nämlich nicht gleich Fisch. Am besten sollte er aus heimischen Teichen stammen oder das MSC-Logo (blaue Marine-Stewardsship-Council-Gütesiegel) für Meeresfische tragen.

 

Informationen „Alles über den heimischen Fisch“ erhalten Sie auf

www.teichwirteverband.at

www.forellenzuchtverband.at

www.waldviertler-karpfen.at

 

Auch Fischführer sind eine Unterstützung für ökologisch Bewusste. Greenpeace hat eine rote Liste mit Fischen, deren Kauf man besser vermeiden sollte, herausgegeben. Auch hier sieht man z.B. Thunfisch ist nicht gleich Thunfisch. Vom Blauflossen-Thun wie auch vom Gelbflossen-Thun lässt man besser die Finger. Aber den Skipjack-Thunfisch, der sich schnell vermehrt, kann man ohne Bedenken essen.

 

Und nochmals: Am besten frischen Fisch aus Österreich. Der Konsum von Fischen aus heimischen Fischzuchten entlastet den Befischungsdruck auf die gefährdeten Meeresfischarten.

 

Mahlzeit!

Nun steht einem bekömmlichen Fischessen nichts mehr im Wege.

 

27.Oktober 2009


 

Nachtrag und aktueller Stand zur Kampagne

Flüsse voller Leben

 

 

Mittlerweile haben bereits fast 1.500 Interessierte die Petition mithilfe des ÖKF unterzeichnet, wofür wir im Namen der österreichischen Fließgewässer herzlich danken; viele weitere haben ihre Unterstützung zugesagt, zahlreiche telefonische Anfragen hatten die Bitte zum Inhalt, den Abgabe-Termin zum Zweck des weiteren Unterschriftensammelns etwas zu verschieben.

Deshalb werden wir, auch wenn es für unsere Flüsse schon 5 vor 12 ist,  Unterschriftenlisten, die noch bis Ende Dezember im ÖKF-Büro eintreffen, weiterleiten.

Als zusätzlichen Service bieten wir Ihnen hier das Petitionsformular mit anhängender Unterschriftenliste nun auch auf der ÖKF-Homepage zum einfachen download an.

Die Antworten auf die Frage, warum auch Sie die Petition unterschreiben sollten, finden Sie hier und hier.

 

 

 

14.Oktober 2009


 

Aktiv für unser Wasser

Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan

 

>>>>> Ihre Meinung ist gefragt! <<<<<

  

Ende April wurde im Lebensministerium der Entwurf für einen Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan vorgestellt, an dem auch das ÖKF als Vertreter für den Fischschutz mitgearbeitet hat. Das Projekt sieht eine aktive Beteiligung der Öffentlichkeit vor!  

Auf www.wasseraktiv.at/aktuelle-wasserinfos erhalten Sie die wichtigsten Informationen über die Wasserrahmenrichtlinie, den Zustand der österreichischen Gewässer und den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan. Hier gibt es Auskunft über die Maßnahmen, die zur Erreichung des guten Zustands unserer Gewässer laut Wasserrahmenrichtlinie geplant sind.
 

Nutzen Sie Ihre Chance!

Geben auch Sie Ihre Anregungen auf www.wasseraktiv.at/ihre-meinung bekannt!
Die ÖKF Stellungnahme (.pdf Datei) kann Ihnen hierbei eine wertvolle Hilfestellung geben.  

 

Weitere Stellungnahmen div. Institutionen, Interessensvertretung, aber v.a. von Kraftwerksbetreibern ersehen Sie auf  http://wisa.lebensministerium.at/article/archive/13164

 

Lassen Sie uns gemeinsam die Möglichkeiten nutzen, dass die Rechte der Fischerei und unseres Fischbestandes in diesem Bewirtschaftungsplan ausreichend berücksichtigt werden.

Letzter Termin für die Abgabe einer Stellungnahme ist der

>>>>> 27. Oktober 2009 <<<<<
 

 

Zum kürzlich vorgestellten Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan gab ÖKF Vizepräsident Komm.Rat Dkfm. Volklmar Hutschinski im Rahmen der im Lebensministerium zur Abschlußpräsentation durchgeführten Podiumsdiskussion die Stellungnahme des ÖKF ab.

 

Lesen Sie hier, welche Vor- und Nachteile dieser Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan für Österreichs Gewässer und die Österreichische Angelfischerei bewirkt.

 

10.Oktober 2009


ÖKF – Österreichs Vertreter in der EU

Generalversammlung der Europäischen Anglerallianz (EAA) in Slowenien

 

 

EU-Recht geht vor nationalem Recht! Mit der EAA haben wir eine anerkannte, registrierte und politisch unabhängige Lobbying-Institution für die Fischerei mit Sitz in Brüssel.

 

ÖKF-Vorstand Günther Trumpes und GF Sonja Behr können von arbeitsintensiven Tagen in Ljubljana berichten:

 

EU-Kormoran-Abstimmung

Am 4. Dezember 2008 haben mehr als 96 % aller Abgeordneten des Europäischen Parlamentes dafür gestimmt, wegen der extremen Populationszunahme des Kormorans in den letzten 20 Jahren und dem dadurch verursachten gewaltigen Schaden an den Binnenfischbeständen ein europäisches Kormoranmanagement zu prüfen. Nun gilt es trotz massiven Widerstrebungen von Birdlife in Arbeitsausschüssen den Weg für eine Problemlösung zu finden.

EU Abgeordneter i.R. Dr. Heinz Kindermann konnte sich als Gast in Slowenien von den weiteren Bemühungen der EAA für ein europ. EU-Kormoranmanagement überzeugen.

Birdlife Österreich fühlt sich anscheinend schon derartig unter Druck gesetzt, dass sie gemeinsam mit deutschen Naturschutzorganisationen wie NABU und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ ausgerufen haben.

  

Wasserkraft

Ähnlich wie beim Kormoran verfolgt die EAA nun die Absicht, eine Initiative gegen den weiteren bedingungslosen Ausbau der Wasserkraft zu starten. Diese wird auch für unsere Plattform „Flüsse voller Leben“ eine wertvolle Unterstützung sein.

EAA Positionspapiere zu den Themen Kormoran und Wasserkraft stehen in englischer Sprache bereits zur Verfügung. Sobald diese auf Deutsch verfügbar sind, werden wir Ihnen diese auf unserer Homepage als .pdf zum download bereitstellen.  

 

 Alpine Flüsse

Eine neue Arbeitsgruppe „Alpine Flüsse“ mit den beiden Hauptthemen „Bachforelle“ und „Kleinwasserkraft“ soll den Erfahrungsaustausch zwischen den Alpenländern fördern und die gemeinsame Position zum Schutz der oft letzten natürlichen Fließgewässer in unseren Alpen stärken.

 

Schmerzempfinden bei Fischen – verantwortungsvolles Angeln

Immer wieder wollen uns aggressive Tierschutzorganisationen das Recht zu fischen absprechen. Um diesen Angriffen besser begegnen zu können, wird eine weitere Arbeitsgruppe gebildet.

Nach Ausführungen von Prof. Dr. Kurt Schreckenbach ist es nicht möglich, dass Fische Schmerzen, Leiden, Angst und andere bewusste Emotionen empfinden. Neueste Studien belegen, dass Fische zwar durch Hormonveränderungen auf Stresssituationen reagieren, aber aufgrund ihrer Hirnstruktur Schmerz nicht empfinden können.

Ein für jedermann verständliches Beispiel hierfür ist: Ein Mensch mit einem Lippenpiercing versucht, wenn man am Piercing zieht, den Schmerz durch Nachgeben zu lindern. Ein gehakter Fisch versucht jedoch zu fliehen und zeigt kein Schmerzvermeiden.

 

In den schon lange bestehenden Ethikgrundsätzen der Angelfischerei ist der schonende, respektvolle und tierschutzgerechte Umgang mit dem Individuum Fisch selbstverständlich.

 

Den Vortrag (.ppt) sowie eine Zusammenfassung (.pdf) stellen wir Ihnen zum Download zur Verfügung.

 

12.Oktober 2009


 

Ruse Resolution

Probleme der Donau-Schifffahrt aufgegriffen

Am 1. und 2. Oktober fand in der Bulgarischen Stadt Ruse eine Konferenz im Rahmen der IKSD/ICPRD (Internationale Kommission zum Schutz der Donau / International Commission for the Protection of the Danube River = da 19 Staaten Donauanrainer sind, wird in der Kommission nur Englisch gesprochen) statt.

Die Tagung befasste sich ausschließlich mit dem Thema „Flussschifffahrt auf der Donau“. Unter anderem wurde darauf hingewiesen, dass die Donau 100 Fischarten beherbergt (Studie: ecological status und problems of  the Danube and its fish fauna, Prof. Fritz Schiemer).

 

Um die für Mensch und Natur so vielfältigen Bedeutungen der Donau zu erhalten, haben 14 große Organisationen (in alphabetischer Reihe: Birdlife International, Bund Naturschutz in Bayern e.v., Croatian Society for the Protection of Birds, Danube Envionmental Forum, European Anglers Alliance, European Environmental Bureau, Green Action, International Association for Danube Research, ÖKF, Ribiska Sveza Slovenije, Transport  & Environment, Verband Deutscher Sport-Fischer, Virus Umweltbüro WUK und der  WWF)  eine Resolution ausgearbeitet.

 

Niemand will die Donauschifffahrt behindern oder gar einstellen. Aber die Flussschifffahrt muss auf die Bedürfnisse der Natur Rücksicht nehmen.

 

Für uns Fischer ganz wichtig ist:
Das ÖKF berichtete u.a. von den beiden Twin-City-Linern, die mehrfach täglich durch den Nationalpark Donauauen rasen und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h Wellen bis zu einem Meter Höhe gegen die wenigen Buchten und Schotterbänke rauschen lassen. Dadurch werden die Jungfische im Bereich des Nationalparks  vernichtet. Die Teilnehmer waren entsetzt, wie so etwas genehmigt werden konnte.

Die Forderung des ÖKF, den Wellenschlag durch Wasserfahrzeuge in den wenigen naturnahen Gebieten des Stroms hintanzuhalten, wurde vollinhaltlich in die Resolution aufgenommen.

 

Nun werden sich die entsprechenden Staaten offiziell mit diesem Thema befassen müssen.

 

12.Oktober 2009


 

Nutzen auch Sie die

ÖKF – Jugendförderung für Mitgliedsvereine!

 

Faires verantwortungsvolles Fischen bildet Jugendliche zu verantwortungsvollen Freunden und Nutzern der Natur heran.

Aus diesem Grund ist die Jugendförderung für unsere Mitgliedsvereine ein besonderes Anliegen unseres Dachverbandes!

 

Bis zu 1000 Euro Förderung sind für Sie möglich:

>>>>>  Sockelbeitrag € 50,00 für jede Veranstaltung zuzüglich

>>>>>  € 2,00/Tag/begeisterten Jugendlichen

 

 

Lasst unsere Jugend das Erlebnis Fischen genießen, selbstverständlich gut ausgebildet und waidgerecht:

Interessierte Jugendliche erhalten von uns einen Ausbildungskostenbeitrag zur Fischerprüfung in Höhe von € 60,00.

Ihre Kontaktperson: Sonja Behr 01 869 53 00 oder sonja.behr@oekf.at
 

Siehe auch hier !

 

Folgende Mitgliedsvereine konnten sich heuer über eine Unterstützung freuen :

 

Verein für Waidgerechtes Fischen € 1.000,-

 

Kärntner Fischereivereinigung als a.o. Mitglied € 500,-

 

Fischereiverein Fischamend € 164,-

 

Fischereiverein Langenrohr € 114,-

 

Fischereiverein Guntramsdorf € 100,00


Tierschützerin S.B. beim abschliessenden Verscheuchen der Fische

 

Sportfischerverein für Wien und NÖ € 90,00

 

10.Oktober 2009


Fish'n'Friends on tour:

Herbstausflug in die Obersteiermark 

 

„Wenn Engerln reisen!“

Nicht nur herrliches Herbstwetter, sondern auch ein informatives und abwechslungsreiches Programm lockte mehr als 35 Teilnehmer in die Obersteiermark.

 

„Das glasklare, sauerstoffreiche Trinkwasser des Hochschwabmassivs ist das ideale Lebenselixier für arktische Seesaiblinge, Bachsaiblinge und die Bachforelle“, erläuterte uns FnF Partner Alexander Quester seine Fischzucht. Seine neuesten Bemühungen gelten der Aufzucht heimischen Seesaiblings.


Da müss' ma den da drüben am Foto nebenan fragen. Der weiß alles.


XXL im Doppelpack


Fesch, die beiden da links... aber waren die voriges Jahr net a bissi schmaler ?


Die Besucher ...


... und die Besuchten

 

Von der Qualität und dem hervorragenden Geschmack konnten sich alle bei einer Verkostung überzeugen.


"...und wer hat da jetzt die Leberknödelsuppe bestellt?"


Die heisse Schlacht...

...am kalten Buffet

"...und Nachschlag gibt's wohl keinen ..."

 

Als erste Überraschung des Tages übergab Wilhelm Gaulhofer nach Auflösung des Schusswerkes Gusswerk Dkfm. Volkmar Hutschinki je eine Ehrenscheibe als Geschenk.


in der St. Eiermark zählen Fische neuerdings ...

...zum jagdbaren Wild und werden geschossen. Kugel oder Schrot?

 

Die Besichtigung des Brandhofs in Gollrad – ein uraltes Bauerngut und Lebensmittelpunkt von Erzherzog Johann – war unser nächstes Ziel. Andächtig lauschten alle den Erklärungen von Ing. Stieber in der Hochzeitskapelle, in der gegen Mitternacht Erzherzog Johann die Postmeistertochter Anna Plochl ehelichte.

 


... da oben wohnt er also ...


"Na was jetzt? Hörner oder Geweih?" "Bin i a Hirsch? Na also.
"

Mit Ausführungen von FnF Partner Dr. Gert Folk zu einem Kraftwerk in Mürzzuschlag „Ein Kraftwerk für die Zukunft – Anspruch und Wirklichkeit!“ wollten wir das Führungsprogramm beschließen.

 

Doch der Tag hatte für uns noch eine zweite Überraschung parat.


Da kann i schaufeln und schaufeln, soviel i will ...


... tiefer kann i ihn einfach net eingraben! Dafür is er viel z' groß.


ein Löfferl für die Mama,


ein Löfferl für den Papa,


und schon wächst Gras über die Sache.

Denn wie so oft – kam es anders als man denkt. Unser Busfahrer folgte dem Lockruf einer falschen Sirene in eine nasse Wiese. Nun half kein Jammern , Schimpfen und Fluchen, aber auch kein Schieben, Schaufeln, Zweige unterlegen – die Feuerwehr Mariazell half uns in unserer Not und konnte den Karren wieder flott machen.

 

Aber auch dieses kleine Abenteuer konnte die gute Stimmung nicht dämpfen. Eierschwammerln werden in dieser Gegend wohl keine mehr zu finden sein

 

Bei einem guten Abendessen nach einem Tipp von Dr. G. Folk im urigen Gasthof Anbauer konnten wir uns dann aufwärmen und den spannenden Tag Revue passieren lassen.

 

 

5.Oktober 2009


 

 

Grazer Trinkwasser in Gefahr

Schützen Sie unser Wasser – Schützen Sie unsere Zukunft!

 

Graz. - Interne Papiere decken die möglichen Auswirkungen der geplanten Wasserkraftwerke Gössendorf und Stübing auf. In einer Stellungnahme warnt die Graz AG vor chemischer Verunreinigung, bakteriologischer Verseuchung bis hin zu einem Totalausfall der Wasserwerke Feldkirchen und Friesach. „Ein gänzlicher Ausfall des als Reserve dienenden Wasserwerks Feldkirchen durch den Bau des KW Gössendorf reduziert die Versorgungssicherheit bei einem großen Störfall, wie dem Ausfall der Transportleitung Friesach-Graz, derart, dass eine Versorgung kaum mehr aufrecht zu erhalten ist.“ so die Graz AG.

Jetzt liegt der Ball bei der Politik - der Grazer Gemeinderat stellt am 24. September 2009 die Weichen für den Bau des Kraftwerks Gössendorf und entscheidet somit über die Zukunft unseres Trinkwassers.

 

Schützen Sie unser Wasser – Schützen Sie unsere Zukunft

 Unterstützen Sie die Aktion "Schützen Sie das Grazer Trinkwasser"
 

 

 

23.September 2009


 

 

 

 

Zusammenarbeit mit dem WWF:

Flüsse voller Leben

Retten wir Österreichs Flüsse!

 

Österreichs Flüsse sind massiv bedroht.

Die steigende Bedeutung der erneuerbaren Energie durch Wasserkraft führt zur Gefährdung unserer letzten freien Fließgewässer.

Der WWF hat aus diesem Grund mit 6 Partnern eine österreichweite Kampagne gestartet, an der sich das ÖKF gerne beteiligt.

 

Lesen Sie hier mehr darüber.

 

Und machen Sie mit - es gilt, Österreichs Flüsse vor der Zerstörung zu bewahren!

 

Fotos von der Pressekonferenz in Wien:

 
 

 

Fotos von der Pressekonferenz in Graz (Fotos: WWF):

 

Fotos von der Pressekonferenz in St. Pölten:

 

Fotos von der Schlußveranstaltung am 13. August 2009 im Naturhistorischen Museum in Wien:

 
 

 

14. August  2009


ÖKF Kooperation mit dem benachbarten Ausland

Slowenische Delegation besichtigt LIFE-Donauprojekte

30 hochrangige Mitarbeiter verschiedener slowenischer Ministerien sowie slowenischer  Wissenschafts- und Fischereiorganisationen  besuchten auf Einladung des ÖKF (Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz) und des NÖLFV (Niederösterreichischer Landesfischereiverband) die ausgezeichneten LIFE Natur Projekte an der Donau in der Wachau.

Am Vormittag besichtigten die  Slowenen die neue Fischwanderhilfe beim Kraftwerk Melk. Am Nachmittag stand trotz Regen das Gewässervernetzungsprojekt Rossatz-Rührsdorf am Programm.  Die Niederösterreichischen LIFE- Donauprojekte sind nun  Vorbild für Slowenische Flussrenaturierungsprojekte.

Danach gab es einen gemütlichen Ausklang für die durchnässte Delegation beim bekannten Huchen-Pepi in Rossatz.

 

25.Juni  2009


Unterstützen auch Sie die

steirische Plattform „Lebendige Flüsse“
Koordinator Dr. Thomas Seiler

 

Die Plattform Lebendige Flüsse ist ein Zusammenschluss verschiedenster Organisationen, Interessensvertretungen und Einzelpersonen.

Fliessgewässer zählen in Österreich und dem Rest der Welt zu den am schwersten beeinträchtigten Ökosystemen. Die Plattform hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die letzten von Wasserkraft unberührten Flüsse vor dem Zugriff der Stromkonzerne zu schützen. Aufgrund der politischen Entwicklung in Österreich läuft unser Land Gefahr, dass durch die Stromkonzerne der totale Ausbau der Wasserkraft durchgesetzt wird.

 

Nur durch den gemeinsamen Einsatz unserer Kräfte können wir es schaffen unseren Nachkommen zumindest einen kleinen unberührten Rest unserer einst so prächtigen Flüsse zu hinterlassen.

 

Unterstützen auch Sie die Plattform auf
www.lebendigefluesse.at

 

 

mehr Info

 

18.Juni 2009


Der Klimawandel und die Fische

 Vor gar nicht langer Zeit glaubten viele noch diskutieren zu müssen, ob es überhaupt einen Klimawechsel gäbe. Jetzt gibt es keinen Zweifel mehr, die Auswirkungen sind bereits zu krass. In den Schweizer Wäldern breitet sich zum Beispiel eine Palmenart aus.  

Jetzt lautet die Frage: gibt es Auswirkungen auf die Fische ?

Ja, leider, die gibt es.
 

Jeder wird sich an das Huchensterben im Vorjahr erinnern.

Im Hochsommer erwärmen sich unsere Fließgewässer bereits so stark, dass vielerorts der Sauerstoffgehalt für Salmoniden nicht mehr ausreicht. 

Vor kurzen fand in den Räumen der Uni Wien am Rennweg eine Tagung der Biodiversitätskommission statt. Da kam zur Sprache, dass bei weiterem Ansteigen der Durchschnittstemperatur ( und daran ist leider nicht zu zweifeln ) unsere Äschenflüsse sich in Barbenregion umwandeln werden.

Ganz ähnlich sind die Forschungen aus der Schweiz. Infolge des steten Temperaturanstieges werden für Forellen auch im Hochsommer geeignete Gewässer nur mehr in der Hochgebirgsregion bestehen bleiben. In der Schweiz rechnet man bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem Verlust von rund 80% der Forellengewässer. Das allerdings nur im günstigen Fall, dass der Anstieg  der Welt-Durchschnittstemperatur nur 2 Grad Celsius betragen wird.  Es gibt auch pessimistischere Varianten, nämlich, dass dann die Temperatur um 3,5 oder mehr angestiegen sein wird. Um das Jahr 1950 war die Weltdurchschnittstemperatur 14 Grad Celsius. 3,5 Grad mehr sind um 25% mehr !!! Das würde ganz gewaltige Veränderungen auslösen.

 Auf jeden Fall sind die  Auswirkungen nicht mehr zu übersehen.

Und noch etwas:

Hand in Hand damit dringen neue Parasiten und Krankheiten zu uns vor. Sowohl auf dem Land wie auch im Wasser. 

18.Juni 2009


Das ÖKF in der IKSD (Internationale Kommission zum Schutz der Donau)

Die Europäische Angler Allianz hat das ÖKF als Delegierten in die IKSD entsandt. Da alle 19 Donau-Anrainer-Staaten in dieser Kommission ihren Sitz haben, würde dort ein babylonisches Sprachengewirr herrschen. Daher wird in der Kommission generell nur Englisch gesprochen, folglich sind auch alle Bezeichnungen nur in Englischer Sprache. Die IKSD heißt auf Englisch übrigens ICPDR (International Commission for the Protection of the Danube River).

Wir arbeiten dort nun unter anderem in der „Standing Working Group“ der „Danube-River-Basin-Expert-Group“ mit.

 

Bei den letzten beiden Tagungen in Budapest und Bratislava wurden folgende Vorschläge des ÖKF ins Arbeitsprogramm aufgenommen:

       Gefährliche Stoffe (dangerous substances)

Das ÖKF dokumentierte, dass rund 100.000 chemische Substanzen am Markt sind und so ins Gewässernetz gelangen. In dieser riesigen Anzahl sind auch rund 3.000 Arzneimittel enthalten. Eine breite Palette aller dieser Chemikalien hat Auswirkungen auf die Organismen bis hinauf zum Menschen. Vereinfacht kann man von hormonähnlichen Substanzen sprechen. Die Auswirkungen sind vielfältig, am bekanntesten wird der weltweite Rückgang von aktiven Samenfäden sein.  Dann gibt es  tumorauslösende Substanzen sowie Stoffe, die die Erbanlagen schädigen. Aber darüber hinaus gibt es noch viele weitere Schädigungen.

Faktum ist, diese Stoffe wurden bis dato nicht im Abwasser oder in den Gewässern erfasst.

Nun haben wir das Bewusstsein dafür geweckt.

Die EU-Zeitschrift „research“ hat in der letzten Ausgabe dokumentiert, dass Forschungen über die Wechselwirkung dieser Substanzen und über die Wechselwirkungen durch die fast unendlich vielen möglichen „Cocktails“ aus 100.000 Stoffen einige hundert Jahre dauern würden.

Daher lautet die Forderung der EAA und des ÖKF, die Verwendung aller dieser Stoffe einzuschränken und vor allem diese Stoffe aus dem Abwasser auszuscheiden. Zur Erklärung: auch hochmoderne Kläranlagen filtern diese Substanzen nicht aus. Aber es gibt sehr wohl technische Möglichkeiten dazu. Die Abwasserreinigung würde sich dadurch um etwa 10 bis 15% verteuern. Das sind Größenordnungen, die für die Allgemeinheit durchaus tragbar sind.

Literatur darüber können Sie über das ÖKF beziehen.

       Einschränkung des schifffahrtsbedingten Wellenschlages

An der Donau gibt es nur mehr eine handvoll naturnaher Gebiete. Die österreichische Donau hat ein Länge von rund 350km, naturnah sind nur mehr 33km in der Wachau und rund 50km im Nationalpark Donauauen, also rund 24% der österreichischen Gesamtstrecke. In diesen beiden Gebieten  können die strömungsliebenden Fische noch reproduzieren. Der Rest der Donau ist durch Kraftwerke verbaut, dort gibt es für diese Arten keine Fortpflanzung mehr. Aber was helfen Sand- und Schotterbänke und seichte Buchten in den naturnahen Zonen, wenn der Fischlaich und die Fischbrütlinge durch den permanenten Wellenschlag ruiniert werden. Daher haben wir die Forderung eingebracht, im Zuge der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in den wenigen naturnahen Zonen des Stroms eine wirksame Geschwindigkeitsbeschränkung für alle Wasserfahrzeuge vorzuschreiben, bei der jeglicher schädlicher Wellenschlag vermieden wird.

Auch die EBU ( European Barge Union = Europäische Flussfrachtschiff Vereinigung ) mit Sitz in den Niederlanden hat unsere Forderung auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung.

        Twin-City-Liner

Diese düsenbetriebenen Katamarane flitzen mit etwa 70km/h mehrfach täglich auf der Donau zwischen Wien und Bratislava hin und her. Die Fahrtstrecke geht mitten durch den Nationalpark Donauauen, der Wellenschlag ist gewaltig. Aus formellen Gründen war es nicht möglich, diesen Punkt bei der multilateralen Sitzung in Bratislava abzuhandeln, da es sich um ein bilaterales Problem handelt. Die Schäden treten logischer Weise nur in Österreich und der Slowakei auf. Ende Mai war die bilaterale Sitzung dieser beiden Staaten. Aber auch dort konnte das Thema aus formellen Gründen nicht mehr aufgenommen werden.

Wir wurden beauftragt, die Sache schriftlich zu melden, danach wird eine eigene bilaterale Sitzung zu diesem Thema einberufen.

            Uns soll es recht sein.

            Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem laufenden.

18.Juni 2009


 Ihre Meinung ist gefragt!

Bewirtschaftungsplan für die DONAU

 

Zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie wird derzeit der Flussbewirtschaftungsplan für die Donau ausgearbeitet.

Bis zum 31. Juli 2009 gibt es die Möglichkeit, eine Stellungsnahme unter www.icpdr.org/participate abzugeben.
Wer Ideen zum Schutz der Donau hat, kann sich hier einbringen.
 

 

Nähere Informationen zum Donau-Bewirtschaftungsplan finden Sie auf http://wisa.lebensministerium.at/article/articleview/73521/1/18494/

 

Das ÖKF ist als Vertreter der EAA (Europäische Anglerallianz) in der Donauschutzkommission vertreten. Geschwindigkeitsbeschränkungen für die Schifffahrt, Untersuchungen des Wassers auf gefährliche Stoffe und die Wellenschlagsproblematik des Twin-City-Liners sind unsere Hauptanliegen. Ihre Anregungen und Ideen nehmen wir selbstverständlich gerne auf uns werden diese im Rahmen der nächsten Tagungen und Arbeitsgruppensitzungen selbstverständlich einbringen. 

18.Juni 2009


Aufruf an alle Fischer, an alle Österreicher

Bestimmen Sie am Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan mit!

Nehmen Sie Ihr Recht in Anspruch

 

Vor kurzem wurde vom Lebensministerium der Entwurf für einen Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP), an dem das ÖKF als Vertreter für den Fischschutz mitgearbeitet hat, vorgestellt.

Alle Bürger haben die Möglichkeit sich auf www.wasseraktiv.at umfassend zu informieren und bis Ende Oktober 2009 ihre Stellungnahme abzugeben.

 

Lesen Sie hier mehr darüber!

14.Juni 2009


Europäische Anglerallianz mit Kormoranexperte Dr. Franz Kohl (ÖKF)

EU-Kormoran Initiative

Rückblick – Ausblick

 

Am 31. März fand in Brüssel zum Thema Kormoran ein großes Stakeholder-Meeting der EU-Kommission statt. ÖKF-Vorstandsmitglied und Leiter der Task Force Kormoran der EAA Dr. Franz Kohl fasste bei der ÖKF-Mitgliederversammlung am 18. April 2009 einige der für die Fischerei durchaus erfreuliche Resultate der Präsentationen und Diskussionen zusammen.

Hier finden Sie seine Zusammenfassung.

 

3.Mai 2009


 

Viel Gutes, aber auch Sorgen

Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan

 

Zum kürzlich vorgestellten Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan gab ÖKF Vizepräsident Komm.Rat Dkfm. Volklmar Hutschinski im Rahmen der im Lebensministerium zur Abschlußpräsentation durchgeführten Podiumsdiskussion die Stellungnahme des ÖKF ab.

 

Lesen Sie hier, welche Vor- und Nachteile dieser Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan für Österreichs Gewässer und die Österreichische Angelfischerei bewirkt.

 

3.Mai 2009


 

Gewässerregionenkarten

Von der Quelle bis zu Mündung

 

Sie werden als Schulungsmaterial verwendet, hängen in vielen Vereinsheimen und (Angel-) Zimmern: Die Gewässerregionen-Tafeln erfreuen sich unter Anglern seit Jahren größter Beliebtheit und sind mittlerweile schon legendär. Aufgrund der großen Nachfrage werden folgende Gewässerregionen

 

  • Forellenregion

  • Äschenregion

  • Barbenregion

  • Brassenregion

  • Brackwasserregion

 

jetzt auf der Homepage des Anglermagazins "Blinker" als Download angeboten !

 

3.Mai 2009


Unterwegs? – Vergessen Sie Ihre Kamera nicht!

Wir bringen Ihr Foto auf die Titelseite von

„FISCH & GEWÄSSER“!

 

 

Wir suchen:

§         Landschaftsbilder, Fluss- bzw. Teich- und Seeaufnahmen

§         Fotos von Kormoranen, Reihern und Gänsesägern

§         jegliche Fotos, die mit Fischen und Fischerei zu tun haben

§         Stimmungsbilder vom Fischen,

§         jedoch KEINE Fangfotos

 

möglichst im Hochformat - in bestmöglicher Auflösung, mindestens ca 1024 x 768 px - Handyfotos nur, wenn sie diese Auflösung übersteigen

 

Einsendeschluss: 15. 08 2009

mit Fotoinformationen, wie Motiv, Aufnahmedatum und Fotograf

an sonja.behr@oekf.at
 

 

mit Ihrer schriftlichen Bestätigung,

§         dass Sie im Besitz der Bildrechte sind und keine Fremdbilder eingereicht haben

§         dass das ÖKF Ihre Bilder honorarfrei im Internet und im Printbereich veröffentlichen darf.

 

Þ                Dann nichts wie los!

Þ                Wir freuen uns auf Ihre Eindrücke aus unserer wunderbaren Wasserlandschaft!

 

Teilnahmeberechtigt ist jedermann, Mehrfacheinsendungen sind gestattet!

Die Auswahl erfolgt durch das ÖKF Redaktionsteam. Die besten Fotos werden im F&G veröffentlicht, das Siegerfoto auf der Titelseite, natürlich mit Nennung der Fotografen!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

 

30.April 2009


 

16. ÖKF Mitgliederversammlung 2009

„Nur wenn ALLE mit anpacken, kann etwas Großartiges entstehen!“

 

Unter diesem Motto fand am 18. April 2009 die ÖKF Mitgliederversammlung in Großram (NÖ) statt. Unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden investierte der ÖKF-Vorstand für unsere Gewässer und Fische. Um auch wirkungsvoll und effizient agieren zu können, ist ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit seinen Mitgliedern unabdingbar. Diesem war daher der Vormittag gewidmet. Dauerbrenner „Kormoran“ war selbstverständlich wie alle Jahre wieder ein Thema, ebenso Entschädigungen von Kraftwerksbetreibern, Wartung von Fischaufstiegen, Grundwasser etc. Näheres dann in unserem Magazin „Fisch und Gewässer“ 2/2009 Ende Juni.

 

Wasserkraft und Energieeffizienz

In straffer und komprimierter Form informierte Vizepräsident Volkmar Hutschinski über die Probleme beim geplanten Ausbau der Wasserkraft. Der steigende Energiebedarf ist nur durch den Bau von neuen Kraftwerken nicht in den Griff zu bekommen. Energieeffizienz und Stromsparen sollten die neuen Schlagworte sein, mit denen wir unsere Energieprobleme in Zukunft nachhaltig lösen können.

 

Kormoran

Eine umfassende Powerpoint-Präsentation von „Professor Kormoran“ Dr. Franz Kohl gab einen Überblick über die langwierige Vorbereitung der „EU-Kormoran-Initiative“ und einen Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten und Maßnahmen.

 

„Gemeinsam statt einsam!“
werden wir auch weiterhin all unsere Kraft einsetzen,
um auch in Zukunft an ökologisch intakten Gewässern unsere Passion, die Angelfischerei, ausüben zu können.

 

30.April 2009


 

Ehrung für ÖKF Vorstand Franz Heinreichsberger

Richard Kölldorfer – neuer Obmann des FV Langenrohr

 

Wir gratulieren Richard Kölldorfer sehr herzlich zu seiner Wahl zum Obmann und wünschen ihm und seinem Vorstandsteam Ernst Höhne, Rene Mayr, Anton Lang, Adolf Bartke und Karl Achtsnit sowie den Beisitzenden alles Gute für Ihre zukünftigen Aufgaben.

 

Unsere besten Wünsche entbieten wir auch Herrn Wilhelm Blahuschek zu seiner Wahl zum Ehrenobmann sowie ÖKF-Vorstand Franz Heinreichsberger zu seiner Ernennung zum Ehrenvorstandsmitglied des FV Langenrohr.

 

30.April 2009


 

Interview mit Dr. Elisabeth Licek

Wie wirkt sich die Umsetzung der Aquakultur-Richtlinie aus?

 

Im ÖKF-Interview gibt die Fisch-Expertin der Veterinärmedizinischen Universität Wien Frau Dr. Elisabeth Licek Informationen zum aktuellen Stand der Umsetzung der Aquakultur-Richtlinie in Österreich

 

Lesen Sie das Interview hier.

 

27.April 2009


 

ÖKF Vorstandsmitglied Hans Ljubic auf der Grazer Messe

 

Hans Ljubic (ÖKF Vorstandsmitglied) unterstützte die Öffentlichkeitsarbeit des ÖKF mit der Auflage von Werbematerial wie „Fisch und Gewässer“ und ÖKF-Informationsbroschüre auf seinem Messestand:

 

9.März 2009


 

Fotos zur Veranstaltung
130 Jahre Landesfischereiverband Steiermark

 

Hier einige Eindrücke von der grandios organisierten Festveranstaltung zum 130jährigen Bestandsjubiläum des Landesfischereiverbandes Steiermark:

 

 

mehr unter: http://www.fischereiverband-steiermark.at

 

Wir gratulieren dem Landesfischerverband zu seiner gelungenen und hervorragend besuchten Veranstaltung und wünschen ihm für weitere 130 Jahre viel Kraft und Ausdauer für die Bewältigung seiner umfangreichen Aufgaben für die steirischen Gewässer und Fischbestände.

 

Fotos: Franz Schuster (LFV Steiermark), Günther Trumpes (ÖKF)

9.März 2009


 

wertvolle Hilfe und Informationen für Vereine
Service Freiwillige

 

„Service Freiwillige“ wurde zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in NÖ gegründet und bietet wertvolle Hilfestellung für Ihre Vereinsangelegenheiten.

Eine Sammelmappe mit Informationen zu Versicherung, Abgaben, Richtlinien, Steuern bzw. Vereinsleben können sie unter www.vereine-noe.at als .pdf herunterladen, oder Sie fordern Sie in Kopie bei uns im ÖKF Büro an.

Im Frühling 2009 behandeln Enqueten das sensible Thema „Öffentlichkeitsarbeit im Verein“. Dabei gibt PR-Berater Manfred Greisinger Tipps für die Vereins-Promotion, wie man sich gekonnt und authentisch präsentiert oder wie man den Vereinsmitgliedern „den roten Teppich ausrollt“. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist kostenfrei.

nächste Termine:

14.03.2009 in Wilhelmburg/NÖ,
28.03.2009 Bad Fischau Brunn (NÖ),

jeweils von 9.00 – 12 .00 Uhr

Weitere Informationen www.vereine-noe.at

4.März 2009


 

ÖKF Mitglied: Verein für Waidgerechtes Fischen
Jungfischercamp im Sommer

 

In den ersten beiden Juliwochen hält der Verein für Waidgerechtes Fischen in Hollenburg (NÖ) sein bewährtes Jungfischercamp ab. 

Buben und Mädchen ab einem Alter von ca. 10 Jahren (evtl. mit Begleitperson) können dabei die Grundlagen des Fischens in Theorie und Praxis bei Natur- und Lagerromantik erlernen. Bei Bedarf wird in jeder Camp-Woche der NÖ Fischereigrundkurs mit Prüfung zum Erwerb der amtlichen Fischerkarte für Niederösterreich angeboten. Das zum Abschluss abgehaltene Lagerfest mit Steckerlfischgrillen ist für alle Teilnehmer und Gäste das absolute Highlight nach einer ereignisreichen Woche.

 

Termine: 05.07. – 11.07.2009 bzw. 12.07. bis 18.07.2009

Preise: € 190,00, für VWF und ÖKF Mitglieder € 170,00
 

weitere Infos  hier

Anmeldungen können online erfolgen; unter Bemerkungen „ÖKF Mitglied“ angeben und sie zahlen nur den verringerten Beitrag von € 170,-

9.März 2009


 

Soeben erschienen:
Broschüre „Der Aal – Fisch des Jahres 2009“

 

Jeder kennt ihn, dennoch ist seine faszinierende Lebensweise mit seinen langen Wanderungen nur wenig bekannt. In dieser Broschüre wird neben Biologie, Ökologie, Bestandsentwicklung auch die fischereiliche Nutzung beschrieben. Vor allem auf die Gefährdung, auf  die Gefährdungsursachen sowie Schutzmaßnahmen zur Erhaltung des Aals wird im Detail eingegangen.

Mit der Wahl zum Fisch des Jahres soll auf die Bedrohung des Aals aufmerksam gemacht werden. Obwohl in Österreich das Vorkommen und die Bedeutung des Aals nicht vorrangig ist, sollten wir Fischer uns als etablierte Naturschützer auch solidarisch mit Sorgen unserer europäischen Kollegen zeigen.

Der gesamtdeutsche Raum, wie der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) und der  Schweizerische Fischereiverband sowie einige deutsche Naturschutzorganisationen waren nämlich an dieser gemeinsamen Aktion beteiligt.

„Ein wichtiger Anlass, diesen außergewöhnlichen Fisch mit seinem Gefährdungspotential näher zu betrachten und das Bewusstsein der Öffentlichkeit, aber auch der Fischereiwelt auf dessen Gefährdung aufmerksam zu machen“, meint Helmut Belanyecz, ÖKF Präsident und Co-Autor dieser Broschüre.

 

Autoren: Helmut Belanyecz (ÖKF, Präsident)

Dr. Uwe Brämick (Direktor am Institut für Binnenfischerei e.V. Potsdam-Sacrow)

Preis: € 6,- erhältlich beim ÖKF  

Lesen Sie hier mehr über den "Fisch des Jahres"

 

9.März 2009


 

Folder der Naturfreunde Östereich
Kleinwasserkraftwerke – nicht um jeden Preis

 

Der kostenlose Folder der Naturfreunde Österreich zeigt Kriterien auf, die beim Bau von Kleinwasserkraftwerken in Hinkunft aus ökologischer Sicht unbedingt zu beachten sind.

Die Naturfreunde mahnen zur Vorsicht, dass bereits 70 % des einheimischen Wasserkraftpotentials bereits ausgeschöpft wurden und weitere 15 – 20 % liegen in gesetzlichen Schutzzonen und müssen tabu sein.

Nur durch

>>>   Steigerung der Energieeffizienz
>>>
   Energiesparen
>>>
   Umstieg auf erneuerbare Energieträger, wie Sonnenenergie, Windkraft etc.

kann der Druck von den letzten noch unverbauten Flüsse genommen werden.

 

Der Folder kann im Internet unter der Adresse www.naturfreunde.at heruntergeladen werden oder wird kostenlos zugeschickt. Selbstverständlich können Sie ihn auch über das ÖKF erhalten.

9.März 2009


 

 

Flussaufweitung – Weiche Ufer
Die Donau im Spannungsfeld von Naturschutz, Wasserbau und  Transportwesen

 

Im Nationalpark Donauauen ist die Donau genauso hart mit Steinwürfen verbaut wie überall sonst. Nach einigen Versuchsstrecken sollen diese Steinwürfe nun abgerissen werden, der Strom soll sich wieder frei entfalten können. Die alten Nebenarme sollen wieder reaktiviert werden, das heißt, der Strom soll dort 50km stets durchströmte Nebenarme erhalten.

Weil der Fluss umso schneller wird und
den Damm und den Grund umso mehr zernagt und zerstört,
je gerader er wird, deshalb ist es nötig,
solche Flüsse entweder stark zu verbreitern oder sie durch viele
Windungen oder in viele Zweige zu teilen.

Leonardo da Vinci (1452-1515)

Seit den Donaukraftwerken ist der Schotternachschub am Grund der Donau unterbrochen. Durch die Stauwehre kann kein Schotter mehr nachkommen. Die Strömung im Nationalpark Donauauen hat aber immer noch die ursprüngliche Schleppkraft. Jedes Jahr transportiert der Strom weiter Schotter stromab, in der Größe eines Würfels so hoch wie das Riesenrad im Wiener Prater.  

Die Folge ist, der Strom tieft sich von Jahr zu Jahr weiter ein. Seit dem Jahr 1950 um fast einen Meter. Und mit dem Wasserstand der Donau fällt auch der Grundwasserspiegel in der Au. Viele Augewässer trocknen nun bereits jeden Winter vollständig aus. Trotz laufender Fischrettungsaktionen gehen bei jedem Niederwasser Unmengen an Fischen zugrunde.

Dieser Prozess soll durch Grobschotterzugabe umgekehrt werden. Grobschotter deshalb, weil damit die Schleppgeschwindigkeit des Geschiebes am Donaugrund auf ein Zehntel der derzeitigen Geschwindigkeit gebremst wird.

 

Und trotz aller dieser Maßnahmen stellt sich eine Menge von Naturschützern und solche, die sich dafür halten, gegen die Sanierung der Donau.

 

Darum wurde am 27. Februar in den Räumen der TU Wien wieder einmal ein Symposium zu diesem Thema abgehalten. Weitere werde folgen. Wir werden laufend berichten. 

4.März 2009


 

Ergänzung zu unserem Beitrag "Wasser-Rahmenrichtlinie versus Masterplan Wasserkraft"
Dr. Kohls PowerPoint-Vortrag online zum download

Weiter unten auf dieser Seite haben wir über das 6. Round-Table-Gepräch im Lebensministerium berichtet und den dort vom ÖKF präsentierten PowerPoint-Vortrag zum Konflikt mit dem Masterplan Wasserkraft.

Diesen Vortrag bieten wir Ihnen hier als pdf-Datei zum download an, damit auch Sie sich von der Argumentation des ÖKF überzeugen können: Die Herausforderungen und Wünsche des ÖKF an die Wasserkraft, um unsere Interessen, unsere Gewässer und unsere Fische zu verteidigen

17.Feber 2009


 

auch hier Freikarten für ÖKF-Homepage-Besucher !
Hohe Jagd & Fischerei 2009

 

Vom 26. Februar bis 01. März 2009 ist Salzburg Treffpunkt der Fischer und Jäger aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum. Hier können Sie erstklassige Vorträge, interessante Veranstaltungen sowie spannende Sonderschauen besuchen und sich über das breite Spektrum der Jagd und Fischerei informieren.

 

Für ÖKF Mitgliedsvereine, deren Vertreter und Einzelmitglieder kann das ÖKF eine (leider sehr begrenzte) Anzahl von Freikarten zur Verfügung stellen, frei nach dem Motto

Wer zuerst anruft - geht gratis zur Hohen Jagd !
 

Die ersten 5 Anrufer, die am Montag, den 23. Feber 2009, ab 8.00 Uhr im ÖKF-Büro unter der Nummer 01/8695300 anrufen (durchkommen...), erhalten je 1 Freikarte für die Hohe Jagd am drauffolgenden Wochenende!

 

Weitere Informationen über die Neuigkeiten und das vielfältige Angebot finden Sie in unter www.hohejagd.at 

 

17.Feber 2009


 


Jahrestreffen Partnerschaft Fish´n´Friends

 

Am Dienstag, 27. Jänner 2009, trafen sich zahlreiche Fish´n´Friends-Partner im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens im Restaurant Stasta, um die realisierten Projekte des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen bzw. neue Ideen und Engagements für 2009 zu beschließen.

Trotz stürmischen Winterwetters, Grippezeit und wohlverdienter Urlaube konnten wir unter anderem Mag. F. del Fabro, Ing. E. Fröschl, Graf F. Hardegg, DI C. Matschnig, Mag. F. Merlicek, A. Quester, Dr. E. Schragl sowie Dkfm. V. Hutschinski zu einem gemütlichen Beisammensein begrüßen.

 

 

Erwähnenswert sind unter anderem folgende Aktivitäten, die 2008 nur dank der finanziellen Unterstützung der Partnerschaft erfolgreich realisiert werden konnten:

         EU-Parlament fordert mit überwältigender Mehrheit ein europaweites Kormoranmanagement

         Übernahme einer Fischpatenschaft „Huchen“ im Tiergarten Schönbrunn, Wien

         Fisch des Jahres 2008 – Der Bitterling

         ÖKF Forum 2008 mit Tagungsdokumentation

         Jugendförderung für ÖKF Mitgliedsvereine

 

Die Präsentation des „Fisch des Jahres“ sowie die im vergangenen Jahr besonders gern in Anspruch genommenen Jugendförderungsmaßnahmen werden auch heuer fortgesetzt bzw. sogar erweitert.

 

Da sich die Partnerschaft bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben und Projekte des ÖKF und dessen Infrastruktur bedient,  wird auch die Öffentlichkeitsarbeit des ÖKF, wie der Besuch nationaler und internationaler Veranstaltungen, sowie das Lobbying bei Bund, Land und Naturschutzorganisationen zur Verteidigung der Interessen der Angelfischerei weiterhin unterstützt.

 

Neben sachlichen Informationen über die neuesten ÖKF Aktivitäten im Jänner dieses Jahres seitens ÖKF Präsident H. Belanyecz, wie 

         6. Runder Tisch des Lebensministeriums zur Erarbeitung eines österreichweiten Gewässerbewirtschaftungsplans

         Expertentreffen zur Erstellung eines Standards für Fischaufstiegshilfen 

kam auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Interessante Filme über Fischerurlaube - über das Meerforellenfischen im Feuerland und Bonefischen auf den Seychellen - weckten alte Erinnerungen bzw. neue Urlaubsgelüste und wurden begeistert aufgenommen.

 

Wie jedes Jahr ist für den Herbst ein gemeinsamer Ausflug, voraussichtlich im Großraum Niederösterreich/Steiermark, geplant, auf den wir uns schon jetzt sehr freuen.

17.Feber 2009


 

Im Rahmen der Messe „Revier & Wasser“, Graz :
130 Jahre Landesfischereiverband Steiermark

 

Am Samstag, 21. Februar findet der „Steirische Landesfischertag 2009“ mit der Feier "130 Jahre LFV Steiermark" im Rahmen der Messe „Revier & Wasser 2009“ in Graz (20.-22.02.2009) statt.

Ein interessantes und anregendes Programm wird die 130 Jahr-Feier begleiten.

Historisches aus 130 Jahren Fischerei und ein Rückblick aus der Sicht des Wasserbaus – von der Regulierung zur Revitalisierung - sind die Schwerpunkte des Vormittagsprogramms.

 

Der Nachmittag ist dem Konfliktfeld „Wassernutzung“ gewidmet. Hier geht es v.a. um

    öffentlichen und privaten Interessenskonflikt

     energetische Nutzung – ökologische Bilanz

     Naturschutz und Schäden am Fischgewässer durch Kormoran und Fischotter

     nachhaltige Bewirtschaftung – die fünf Todsünden und die fünf wichtigsten Maßnahmen.

 

ÖKF-Vorstandsmitglied und Leiter der Taskforce Kormoran" der Europäischen Anglerallianz (EAA) Dr. Franz Kohl ist vom Veranstalter eingeladen, um 15.15 Uhr einen Vortrag zum Thema

nationale und internationale Maßnahmen
zur Abwehr von Schäden durch fischfressende Vögel
 

zu halten.

 

Nutzen Sie die anschließende Diskussionsmöglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zum Finden von Lösungssätzen! Wir würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu können.

 

Das genaue Programm und die hochkarätigen Referenten finden Sie hier.

17.Feber 2009


Freikarten für ÖKF-Homepage-Besucher !
ÖKF kooperiert mit JASPOWA

 

Seit vielen Jahren ist die


Jaspowa & Fischerei & Offroad

Internationale Messe für Jagd und Fischerei mit Bereich Offroad

13. bis 15. Feb 2009
Messe Wien

ein Fixpunkt für alle, sich sich für Jagd/Fischerei/Outdoor/Offroad interessieren.

Zwar stellt das ÖKF auf der Jaspowa nicht aus - um die Idee einer geeinten österreichischen Angelfischerei in intakten, lebendigen Gewässern zu verbreiten, wäre ein Messestand nicht das ideale Mittel (wissen wir aus Erfahrung) - doch bereits im Vorfeld der Jaspowa gab es eine sinnvolle Kooperation zwischen ÖKF und dem Jaspowa-Veranstalter Reed-Messe in Form gegenseitiger Marketing-Unterstützung.

Von dieser Zusammenarbeit können nun auch die Besucher der ÖKF-Homepage direkt profitieren: für sie kann das ÖKF eine (leider begrenzte) Anzahl von Freikarten zur Verfügung stellen, frei nach dem Motto "Wer zuerst anruft - geht gratis zur Jaspowa!"

Die ersten 50 Anrufer, die am Montag, den 9. Feber 2009 ab 8.00 Uhr im ÖKF-Büro unter der Nummer 01/8695300 anrufen (durchkommen...), erhalten je 1 Freikarte für die Jaspowa am drauffolgenden Wochenende!

Zusätzlich kann das ÖKF noch zahlreiche Vergünstigungskarten (7,-€ statt 9,-€) unter den Anrufern verteilen. So kommen ÖKF-Homepage-Besucher, die eine Freikarte ergattert haben, auch noch zu einem vergünstigten Eintritt für ihre Begleitung!

 

Montag, 9. Feber 2009, ab 8.00 Uhr: 01/8695300
und gratis zur Jaspowa gehen!
 

5.Feber 2009


 

ÖKF unterstützt die Freunde in Bayern
Letzte Chance für die bayrische Ammer

 

Ende 2008 brachten wir den Aufruf, die Aktion zur Rettung der bayrischen Ammer zu unterstützen. Zahlreiche österreichische Fischer und Gewässer-Schützer sind diesem Aufruf bereits gefolgt.

Nun sind noch knapp drei Wochen Zeit, sein Votum für den Kraftwerksstopp an der Ammer abzugeben. Zögern Sie nicht -

GEBEN AUCH SIE IHRE STIMME AB !

Zwar fließt die Ammer jenseits unserer Landesgrenzen, aber die dortigen Probleme  sind uns nicht fremd. Ähnliches wie in Bayern soll ja auch mit unseren steirischen Flüssen geschehen, wenn es nach dem Willen der Kraftwerksbauer geht.

Deshalb unterstützt das ÖKF gern die Initiative der Ammerallianz – einem Zusammenschluss von Vereinen und Verbänden - , um diesem Gewässer ein zerstückeltes Schicksal zu ersparen.

Sind Sie auch der Meinung, dass die Flüsse - egal, wo in Europa sie fließen -  nicht weiter für die Stromgewinnung verbaut werden sollen, solange die bestehenden Kraftwerke nicht effizienter und umwelt(fisch-)freundlicher umgebaut und modernisiert wurden?

Dann nehmen Sie sich bitte die zwei Minuten Zeit und schließen Sie sich hier der Unterschriftenaktion an, die Ende Februar 2009 dem bayerischen Umweltminister übergeben werden soll, um den Kraftwerks-Wahnsinn an der Ammer zu stoppen.

zur Unterstützungserklärung

4.Feber 2009
23.Dezember 2008


 

Zerstörung der letzten Fließgewässer
Wasser-Rahmenrichtlinie versus Masterplan Wasserkraft

 

Im Rahmen des 6. „Round Table“-Gesprächs im Lebensministerium am 27. Jänner 2009 zum Thema Umsetzung der Wasserrahmen-Richt-Linie wurde speziell auch auf den „Masterplan Wasserkraft“ eingegangen. 

Der Masterplan der Energiewirtschaft möchte die restlichen Gewässer so weit wie nur irgend möglich zur Stromerzeugung verbauen.

Das ÖKF zeigte in einem Powerpoint-Vortrag, dass die Fischer keineswegs Fundamentalisten sind - selbstverständlich benötigen wir alle den elektrischen Strom!

Aber wir dürfen dabei nicht den Bezug zur Realität verlieren. Es gibt keinen anderen EU-Staat, der die Wasserkraft so stark wie Österreich ausgebaut hat. Bei uns gibt es nur mehr 4% naturbelassener Fließgewässer. Diese Flussjuwele müssen tabu sein. Weiters gibt es Tausende Kleinwasserkraftwerke, von denen manche bereits 125 Jahre alt sind. Bevor ein einziges weiteres Kleinkraftwerk errichtet wird, wäre es vordringlich, diese überalterten Werke nach dem Stand der Technik und des Wissens zu modernisieren. Das würde wesentlich mehr an Energie bringen, als noch die letzten Bäche verbauen zu wollen.

Wir mussten den Betreibern der E-Werke in Erinnerung rufen, dass die Gewässer  der Allgemeinheit gehören - nicht den Energieerzeugern! Daher wäre eine Nutzungsgebühr durchaus angebracht. Je umweltfreundlicher ein Werk ist, umso geringer könnte die Gebühr ausfallen. Für die Natur wäre das ein gewaltiger Schritt vorwärts. Denn 90% der bisherigen Kleinkraftwerke haben keine Fischaufstiegshilfen.

Die Zerstörung der letzten Gewässer ist kein Weg in die Zukunft. Der „Energiepapst“ und Aufsichtrat der Energieerzeuger Univ.Prof. Dr. Brauner schrieb erst vor kurzem: wenn der Energieverbrauch weiter so ansteigt, würden wir in wenigen Jahren eine zweite Donau brauchen. Wind-, Bio- und Solarenergie sind unbedingt notwendig, aber das Wichtigste ist, den Stromverbrauch um jährlich 1% zu senken. Möglichkeiten dafür gibt es genug.  

Die Prioritäten des Lebensministerium bis 2015 sind, Fließgewässer mit einem Einzugsgebiet größer als 100 km2 zu verbessern durch

>>>    Herstellung der Durchgängigkeit (Abbruch der Querbauwerke)
>>>   
Einbindung der Uferstrukturen (Wasserrückhalte-Räume)
>>>   
Restwasserdotierung bei bis zu 100 Strecken bis 2015

 

Der nächste (7.) Runde Tisch wird im Juni 2009 stattfinden

 

4. Feber 2009


 

Hohe Ziele
Symposium Fischaufstiegshilfen

 

Am 20. Jänner 2009 fand im Lebensministerium ein Expertentreffen zum Thema „Fischaufstiegshilfen“ ( FAH ) statt. Das ÖKF war dazu selbstverständlich eingeladen.

Die jahrzehntelangen Beobachtungen und Forschungen an diversen Systemen von FAH sollen in einem Leitfaden zusammengefasst werden. Leider ist es eine Tatsache: rund 90% der Kleinwasserkraftwerke haben derzeit keine FAH ! Und viele der bestehenden FAH funktionieren nicht oder nur sehr schlecht.

Ziel dieses Symposiums war, dass in Zukunft alle Wasserkraftwerke bestens funktionierende FAH haben sollen.

Doch eine universell gültige Lösung gibt es nicht. Denn man muss die Gewässercharakteristik und die betroffenen FAH berücksichtigen: Im Forellenbach wird man mit Fischen bis zu 60cm rechnen müssen, im Tieflandfluss aber mit Hechten mit 1m und mit Welsen von 2m.

4. Feber 2009


 

ÖKF spricht für Europas Angler
IKSD - Internationale Kommission zum Schutz der Donau

 

Die Arbeit der IKSD betrifft den gesamten Donauraum mit allen Nebenflüssen, von der Schweiz bis zur Ukraine. 19 Staaten und die EU haben dort ihren Sitz, ebenso die Europäische Angler Allianz (EAA) wie auch andere NGO’s. Die EAA hat das ÖKF mit der Aufgabe betraut, die Europäische Angelfischerei in der IKSD zu vertreten.

In der IKSD geht es um viele Themen; zum  Beispiel hat der Vertreter Österreichs auf  Beschwerde des ÖKF hin eingeräumt, dass die beiden Twin-City-Liner durch den starken Wellenschlag ökologische Schäden verursachen, aber gemeint, die IKSD könne sich nur mit internationalen Themen befassen. Daraufhin brachte die Vertreterin der Slowakei vor, dass diese Schiffe auch in ihrem Staat Schäden verursachen. Somit ist das nun ein internationales Thema für die nächste Arbeitssitzung im April 2009 in Bratislava.

Grundsätzlich betonte das ÖKF, dass der Warentransport am Wasserweg sicherlich umweltfreundlich und damit begrüßenswert und förderungswürdig ist. Doch an der Donau gibt es nur mehr eine Handvoll naturnaher Strecken, wie z.B. den ostkroatische Naturpark Kopacki Rit, den Nationalpark Donauauen oder die Wachau. Das ÖKF fordert nun für diese sensiblen Zonen eine absolute Geschwindigkeitsbeschränkung und damit jegliche Verhinderung von schädlichem Wellenschlag. Denn die Schifffahrt darf nicht  nur den ökonomischen Aspekt im Auge haben, genauso muss auch die Ökologie berücksichtig werden.
Das Problem Wellenschlag und die Schäden, die er verursacht, werden daher nun auch ein Thema für die nächste Arbeitssitzung der IKSD sein.

4. Feber 2009