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Wollen Sie stets über Neuigkeiten auf der ÖKF-Homepage informiert werden? Plattform „Flüsse voller Leben“ EU-Aquakulturrichtlinie -Seuchenverordnung EAA - Arbeitsgruppentreffen in Wien Flussbauliches Gesamtprojekt an der Donau östlich von Wien Water for life – LIFE for water Aliens – Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft VielfaltLeben – Schutz der Artenvielfalt Danke für Ihre Unterstützung unserer Petition Fischartenschutz und Artenvielfalt an bewirtschafteten Teichen Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan Budgetsanierung mit Klimapolitik Forderungen bei Wasserrechtsverhandlungen Kormoran - wem gehören die Fische? Weidwerk & Fischweid Klagenfurt Broschüre "Karausche" druckfrisch Gut gelaufen - Jagd- & Fischereimesse Wieselburg Freikarten für die "Hohe Jagd & Fischerei" in Salzburg Jagd & Fischerei - Erlebnis Natur ÖKF-Mitgliederversammlung 2010, ÖKF-Forum 2011 Lebendige Flüsse - Video Sternwanderung 21.300 Stimmen für unsere Fließgewässer Plattform „Flüsse voller Leben“ Nein zur Wasserkraft in sensiblen Fließgewässerstrecken! Kein Ausbau der Wasserkraft in Schutzgebieten! Ja zur Sicherung der letzten naturnahen Flüsse und Bäche in Österreich!
Im März 2010 übergab die Plattform „Flüsse voller Leben“ über 21.300 Unterschriften symbolisch an Umweltminister Berlakovich und ersuchte, klare Kriterien für den weiteren Ausbau der Wasserkraft festzulegen. Das Umweltministerium ist für die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan verantwortlich.
Die große Herausforderung ist die Einbeziehung ALLER Nutzungsinteressen, nicht nur Energiewirtschaft und Raumordnung, sondern auch Naturschutz, Gewässerökologie, Fischerei, Freizeit und Erholungsnutzen unserer Gewässer. Gemeinsam mit heimischen Naturschutzorganisationen und dem Österreichischen Fischereiverband setzt sich das ÖKF dafür ein, dass die wenigen noch nicht energiewirtschaftlich genutzten Flussstrecken einen besseren Schutz erhalten. Nur noch 20 Prozent der heimischen Flüsse sind natürlich oder naturnah erhalten geblieben. Zur Behandlung im Nationalrat wurde die Petition am 11. Mai d.J. nun an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer überreicht. Mehr als 21.300 Unterschriften sollten doch Wirkung zeigen und sind ein wichtiges Signal, dass unsere Flüsse nicht nur der E-Wirtschaft gehören.
Eine engagierte Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie ist unsere größte Chance für eine nachhaltige Zukunft für Österreichs Flüsse und Bäche. Die Kritik der EU-Kommission an der wenig ambitionierten Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und zu wenig klar definierten Richtlinien für einen Wasserkraftausbau sollte noch berücksichtigt werden. Auch die Europäische Anglerallianz wird sich auf EU-Ebene dieses Problems annehmen und eine Abstimmung im EU-Parlament initiieren. Stolz können wir berichten, dass die Fischer mit fast 2750 Unterschriften (13 %) einen wertvollen Beitrag geleistet haben. Unser Dank gilt allen, die tatkräftig an diesem Erfolg mitgearbeitet und uns unterstützt haben!
Sonja Behr Gemeinsam statt einsam! Gemäß unserem Leitspruch „Gemeinsam statt Einsam!“ haben wir uns am 24. April d.J. zur alljährlichen Mitgliederversammlung in Großram/NÖ zusammengefunden. Als Ehrengäste konnten wir Dr. Ulrich Habsburg-Lothringen (Obmann LFV Kärnten), Jakob Köpfelsberger (Vizeobmann LFV Stmk) und unser Ehrenmitglied HR Ferdinand Döltl begrüßen.
Nach einem beeindruckenden Tätigkeitsbericht von Präsident Helmut Belanyecz und einem spannenden Finanzbericht mit positivem Ausgang von GF Sonja Behr zeigte das junge ÖKF-Vorstandsteam Günther Trumpes und Rene Pfaller unsere neue Präsentation „Das ÖKF stellt sich vor!“. Hiermit wollen wir Ihnen und Ihren Vereinsmitgliedern die Vorteile einer ÖKF-Mitgliedschaft nahelegen. Gerne stehen wir Ihnen hier für eine Präsentation mit anschließender Diskussion im Rahmen einer Jahreshauptversammlung oder Fischertreffens zur Verfügung.
ÖKF Vorstand Hans Ljubic (Grazer Sportanglerverein) nutzte die Gelegenheit zu einem emotionalen Aufruf „Rettet die Mur!“. Die Mur ist von 5 Kraftwerksprojekten bedroht, die bisher eingegangene Anzahl von 6.916 Unterschriften zeigt die Dringlichkeit. Bitte unterschreiben Sie auf www.rettetdiemur.at!
Der Nachmittag war zwei interessanten Vorträgen gewidmet: Dr. Heinz Heistinger (wissenschaftlicher Beirat des ÖKF) informierte ausführlich über die Umsetzung der Aquakultur-Richtlinie in Österreich. Nach den letzten Erkenntnissen bleibt es dabei, dass jedes Fischereirevier, in dem Fische besetzt werden, bei der jeweiligen Bezirksbehörde registriert werden muss. Diesem Thema widmen wir einen eigenen Beitrag.
Bei einem gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen zeigte uns Michael Komuczki die „Situation an der Donau – aus der Sicht eines Anglers!“
Wir danken allen unseren Mitgliedern für Ihre wertvolle Unterstützung.
Sonja Behr
Umsetzung in Österreich EU-Aquakulturrichtlinie -Seuchenverordnung
Dr. Heinz Heistinger (wissenschaftlicher Beirat, Fachtierarzt für Fische) informierte anlässlich unserer Mitgliederversammlung ausführlich über die Umsetzung der EU-Aquakulturverordnung ins österreichische Recht.
Für Fischereivereine ergeben sich daraus folgende Notwendigkeiten: · REGISTRIERUNG der angelfischereilich genutzten Gewässer o d.s. STEHENDE, aber auch FLIESSGEWÄSSER, in denen Fische besetzt werden o Ausnahme: Gewässer, die für die Berufsfischerei genutzt werden
· ANTRAG AUF REGISTRIERUNG bei den zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden (BH) o Bringschuld, muss von den Fischereivereinen selbstständig veranlasst werden o Ursprünglicher Abgabetermin 30.11.2009 ist abgelaufen, ein neuer Termin wurde nicht genannt, eine ehestmögliche Registrierung ist lt. Gesundheitsministerium erwünscht o Formular erhältlich bei den zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden oder hier.
· WAS BEDEUTET DAS FÜR IHREN VEREIN? o KEIN Betreuungstierarzt notwendig, ist jedoch empfehlenswert (eine erhöhte Sterblichkeitsrate und der Verdacht einer anzeigenpflichtigen Krankheit müssen jedoch angezeigt werden) o Behördliche Kontrollen und Eigenkontrollen sind nicht vorgesehen o Bei Seuchenausbruch kann es im Zuge der Erhebungen des Amtstierarztes vorkommen, dass Freigewässer beprobt werden müssen, wenn sie im gleichen Einzugsgebiet liegen. o Einstufung zumeist in Kategorie III o Beim Fischbesatz muss auf der Transportbescheinigung auch die Kategorie der Besatzfische angegeben sein.
Grundlegende Information über Fischseuchen finden Sie in der Präsentation von Dr. Heistinger (Download hier)
Weitere Informationen auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.
Unser wissenschaftlicher
Beirat Dr. Heinz Heistinger steht Ihnen bei Bedarf für Auskünfte gerne zur
Verfügung:
Europäische Anglerallianz (EAA)
Das ÖKF wurde gebeten, eines von drei jährlichen Arbeitsgruppentreffen der Europäischen Anglerallianz zwischen 14.und 16. April 2010 zu organisieren. Mit Stolz können wir auf erfolgreiche Sitzungen der Arbeitsgruppen „Riversgroup“ und „Sea Angling“ zurückblicken. Teilnehmer aus den Niederlanden, Deutschland, England, Irland, Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen, Slowenien konnten wir in Wien begrüßen.
Unsere Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Riversgroup“ gilt folgenden Schwerpunkten:
Ökologie profitiert von einem Projekt der Donauschifffahrt Flussbauliches Gesamtprojekt an der Donau östlich von Wien
In Ergänzung zu diesem Thema bieten wir eine Präsentation des Flussbaulichen Gesamtprojektes von DI Dieter Pejrimovsky (Projektleiter bei via-donau) für Interessierte hier zum Download. Geplante Kraftwerke im Kärntner Liesertal gefährden Natur und Tourismus. Die Lieser in Kärnten ist massiv durch mindestens 7 Kraftwerksprojekte bedroht, obwohl fast der gesamte Verlauf des Flusses mit einem guten und im Oberlauf mit einem sehr guten Zustand gemäß Wasserrahmenrichtlinie ausgewiesen wird. Die Umsetzung dieser Projekte wird das Liesertal nachhaltig schädigen. Eine geringere Wasserführung bzw. eine Austrocknung des Flussbettes würde den Erholungs- und Erlebniswert erheblich verringern und den Naturhaushalt massiv beeinträchtigen. Um eine Verbauung bzw. Trockenlegung der Lieser zu verhindern, wurde die IG Lieser von Vertretern verschiedenster Interessensgruppen (Fischerei, Naturschutz, Kanu, Nationalpark) ins Leben gerufen.
Unterstützen auch Sie die Petition für die Erhatlung der Lieser und des Liesertales auf
www.lieser.at
– die Website, die den Fluss laufen lassen will Water for life – LIFE for water LIFE+ - eine Finanzierungsmöglichkeit für den Bereich Natur und biologische Vielfalt
Für alle, die wenig oder kein Wissen über das LIFE+ Programm verfügen Für alle, die ihren ersten Vorschlag bzw. Bewerbung abgeben wollen Für alle, die bereits eine nicht erfolgreiche Bewerbung hinter sich haben sind seitens der EU Kommission DG Umwelt in jedem europäischen Land Informationsveranstaltungen geplant. Diese werden in der jeweiligen Landessprache abgehalten. Ziel dieser Veranstaltung ist es, potentielle Förderungswerber zu unterstützen, Schlüsselfragen aufzuzeigen und über die Möglichkeiten des EU-LIFE+ Programms zu informieren, um Probleme bei der Antragstellung zu vermeiden.
Am 14.06.2010 findet diese Informationsveranstaltung in der EU-Repräsentation der EU-Kommission in 1010 Wien statt, geleitet von Frau Christine Evennou. Anmeldungsunterlagen erhalten Sie per Mail an life@dfic.de
Weitere Informationen zu den geplanten Workshops finden Sie hier: http://ec.europa.eu/environment/life/news/events/events2010/info_workshops10.htm
Eine neue Publikation „Water for Life – LIFE for water“ informiert Sie über vergangene erfolgreiche Projekte bzw. über die Möglichkeiten zur Finanzierung und Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie mittels LIFE-Projekten: http://ec.europa.eu/environment/life/publications/lifepublications/lifefocus/documents/waterlife.pdf 5. Mai – 7. Nov. 2010 in Ennshafen/Ardagger Markt
Zwei völlig unterschiedliche Orte - aber beide direkt an der Donau gelegen: Ennshafen in Oberösterreich und Ardagger Markt in Niederösterreich sind Schauplatz für eine bundesländerübergreifende Ausstellung zum Thema Donau – Fluch und Segen. Im historischen Ardagger Markt in Niederösterreich, das selbst immer wieder schwer vom Hochwasser betroffen war, geht es um den Naturraum Donau. Einerseits, wie sich die Natur selbst in den letzten 300 Jahren an der Donau verändert hat, und andererseits, wie die Naturlandschaft, die Tier- und Pflanzenwelt durch die menschliche Besitznahme verändert worden ist. Ein ÖKF-Beitrag
zum Thema „Naturschutz kontra Angelfischerei“ rundet das Programm ab. Viel zu wenig beachtet wird der Aspekt, dass wir Fischer einen wertvollen Beitrag zum Gewässerschutz leisten.
Im Ausstellungsteil des OÖ. Ennshafen steht hingegen die Wirtschaft im Vordergrund. Die internationale Schifffahrt und Logistik ist für den Grenzraum zwischen Ober- und Niederösterreich ein wirtschaftlicher Hoffnungsträger geworden, dessen Bedeutung vor allem auch in der Anbindung der Donauhäfen an die Meere der Welt liegt.
Weitere Infos auf www.donau-ausstellung.at Aliens – Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft Sonderausstellung im Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten 14.03.2010 bis 13.02.2011
Die Natur unterliegt einem steten Wandel. Einerseits verschwinden Arten aus Österreich, andererseits wandern stetig neue (Aliens) zu. Wie reagiert die Natur auf das Vordringen gebietsfremder Arten? Welche Gefahren können von ihnen ausgehen? Viele Aliens verdrängen die heimischen Arten, zerstören Fauna und Flora, übertragen Krankheitserreger, gegen die heimische Arten nicht gewappnet sind und können sogar als Parasiten heimische Tiere schädigen. Gefahren gehen z.B. vom Signalkrebs aus, der die Krebspest verbreitet und den Edelkrebs verdrängt, oder auch vom Japanischen Aal, der einen parasitischen Fadenwurm importiert, der zum Tod des Europäischen Aals führt. Lebende Beispiele wie Blaubandbärbling, Sonnenbarsch, Schwarzmeergrundeln, Wollhandkrabbe und Signalkrebse sind zu sehen, insgesamt eine hervorragend konzipierte und inhaltlich faszinierende Ausstellung
Infos unter: www.landesmuseum.net Fluch oder Segen? Diesem Thema widmet sich eine Ausstellung im Naturinformationszentrum in Saxen/OÖ vom 08.05.2010 bis April 2011. Der Biber hat sich seinen ureigensten Lebensraum zurückerobert. Aus Sicht des Naturschutzes ein Segen, für die Landwirtschaft manchmal auch ein Fluch. Biber beeinflussen ihren Lebensraum wie kaum eine andere Tierart, daher kommt es im dicht besiedelten Gebiet immer wieder zu Interessenskonflikten.
Bibermanagement ist eine bewährte Methode diese Konflikte zu lösen
und langfristig zu verhindern.
Die Ausstellung im Naturinformationszentrum Machland in Saxen setzt sich mit den Spannungsfeldern rund um diese Tierart auseinander. Weiteres auf www.entenlacke.com/ Wo Fisch und Krebs zu Hause sind!
Wo Fisch und Krebs zu Hause sind, zeigt der neue Folder „Lebensraum Bach“ der Umweltberatung NÖ.
Willst Du die Lebensgewohnheiten der Wasserlebewesen studieren oder einfach die Grundlagen der Bachökologie verstehen? Mit dem „Bachbestimmungsbuch für junge WasserforscherInnen" kann die Expedition in die Welt der Flüsse beginnen.
Lust, den Lebensraum Bach zu erforschen? Komm mit ins Reich der Eintagsfliege, eine erlebnisreiche Bachwanderung für Gruppen.
Weitere Informationen www.umweltberatung.at oder niederoesterreich@umweltberatung.at bzw. Unterlagen im ÖKF erhältlich! Jahr der Biodiversität 2010 VielfaltLeben – Schutz der Artenvielfalt
Biodiversität (Artenvielfalt) ist ein kostbarer Schatz und die Grundlage für unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität. Die Vereinten Nationen haben das Internationale Jahr der Biodiversität 2010 ausgerufen, um die Menschen aufzurütteln und für den Schutz der unbezahlbaren Schätze der Natur zu mobilisieren. Mit der Kampagne VielfaltLeben hat das Lebensministerium eine breit angelegte Initiative zur Bewahrung der Biologischen Vielfalt in Österreich gestartet. Die wertvollen Beiträge, die Fischereivereine leisten, um den Gewässern und demnach auch den gefährdeten Arten wieder Raum und Entwicklungspotential zu geben, wird oftmals nicht oder nur wenig wahrgenommen. ð Darum: Zusammen mit anderen namhaften Naturschutzorganisationen (WWF, Naturschutzbund, BirdLife) machen das ÖKF und der ÖFV (Österr. Fischereiverband) eine Dokumentation über bisher durchgeführte Gewässer-Revitalisierungen – sowie über Prioritäten für zukünftige Projekte. Näheres über diese Aktion „VielfaltLeben“ finden Sie im Internet unter www.vielfaltleben.at In einem ersten Schritt soll eine „Landkarte“ erarbeitet werden, in der eingetragen ist, wo überall bereits Renaturierungs-Projekte durchgeführt wurden, also Verbesserungen der Gewässer- und Uferstrukturen, um günstigere Lebensbedingungen für Fische und andere gewässergebundene Tiere und Pflanzen zu schaffen. n Zahlreiche dieser Gewässerverbesserungen wurden und werden von der Fischerei initiiert, mitgetragen und unterstützt. n Dazu gehören einerseits die bekannten, viele Millionen teuren, teilweise von der EU mitfinanzierten „Großprojekte“ an der Donau und anderen großen Flüssen. n Daneben gibt es aber auch viele mittlere und kleinräumige Projekte, wo an einem Revier vielleicht nur einige hundert Meter verbautes Ufer aufgeweitet und renaturiert wird oder ein verschlammter Altarm freigebaggert wird. n Diese zahlreichen lokalen, kleinräumigen Verbesserungen sind in Summe genauso wichtig – sind aber in der Öffentlichkeit sehr oft gar nicht bekannt. Daher bitten wir Sie: Wenn an einem Ihrer Reviere in den letzten 10 bis 15 Jahren Renaturierungs-Maßnahmen gesetzt wurden, um die Lebensbedingungen für die Fische zu verbessern – bitte laden Sie diesen Fragebogen herunter, füllen Sie ihn aus und schicken ihn baldmöglichst ans ÖKF-Sekretariat zurück! Mit herzlichen Dank im Voraus für Ihre Mithilfe und einem kräftigen Petri Heil!
Danke für Ihre Unterstützung unserer Petition „FLÜSSE VOLLER LEBEN“
Nein zur Wasserkraft in sensiblen Fließgewässerstrecken! Kein Ausbau der Wasserkraft in Schutzgebieten! Ja zur Sicherung der letzten naturnahen Flüsse und Bäche in Österreich! Die Plattform „Flüsse voller Leben“ übergab am 25. März 2010 über 21.300 Unterschriften an Umweltminister Berlakovich. Stolz können wir berichten, dass die Fischer mit fast 2.750 Unterschriften (13 %) einen wertvollen Beitrag dazu geleistet haben. Gemeinsam mit Naturschutzverbänden, Kajakern und alpinen Verbänden machen wir uns für den gesetzlichen Schutz der letzten ökologisch intakten Fließgewässerstrecken in Österreich stark.
Mehr als 21.300 Unterschriften müssen doch Wirkung zeigen und sind ein wichtiges Signal, dass unsere Flüsse nicht nur der E-Wirtschaft gehören.
Informations- und Erfahrungsaustausch im ÖKF Vertreter von Fischereivereinen und -verbänden, des Nationalparks Donauauen und der Bundesforste folgten der ÖKF-Einladung zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch über die Problematik des Wellenschlages der Donauschifffahrt für den Laich und die Brutfische.
Schäden entstehen nicht nur dadurch, dass Jungfische ans Ufer geworfen werden, sondern sind viel weitreichender. Jungfische, die mitten im ihrem Futter stehen bzw. schwimmen, werden durch die Wellenwirkung in den Donaustrom gespült. Sie sind dort vielfältigen Gefahren wie Temperatursturz, Mangel an Plankton und Fressfeinden ausgesetzt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die weiße Schifffahrt (Ausflugsschiffe mit großer Geschwindigkeit) der Auslöser ist, in den letzten Jahren wesentlich verstärkt durch den Twin-City-Liner. Gerade der Twin-City-Liner erfreut sich großer Beliebtheit, Ausbaupläne sind bereits vorgesehen. Zumindest das Flussbauliche Gesamtprojekt an der Donau östlich von Wien mit der Schaffung von durchströmten Nebenarmen und beruhigten Zonen wird den Jungfischen Rückzugsgebiete schaffen und so die Problematik etwas mildern. Diese Maßnahmen können aber nur dann wirksam greifen, wenn der Wellenschlag wesentlich reduziert wird. Nicht nur die Donau, sondern auch der Donaukanal ist aufgrund seiner Bauweise extrem vom Wellenschlag betroffen. Die Bedeutung des Donaukanals für Jungfische wird durch die Revitalisierungspläne am Wienfluss steigen. Aber was nützt die erfolgreiche Reproduktion und die Ansiedelung im Wienfluss, wenn die flussabwärtswandernden Jungfische dann im Donaukanal dem Wellenschlag, Schwall und Sunk zum Opfer fallen! Das ÖKF hat sich nun zum Ziel gesetzt, mit Partnern an das BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik) heranzutreten. 1) In einem ersten Schritt werden wir das BMVIT als Verantwortlichen für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie an der Donau fragen, welche Maßnahmen es im Auge hat, den derzeit guten Erhaltungszustand der Donau zu garantieren. Die Fischfauna war bei der Erfassung gerade noch in einem guten Zustand und wird durch den verstärkten Wellenschlag stark gefährdet. 2) Daher wird in einem zweiten Schritt eine Resolution an die Oberste Schifffahrtsbehörde verfasst werden. Leider nützt z.B. beim Twin-City-Liner aufgrund der technischen Konstruktion eines Katamarans eine Reduktion der Geschwindigkeit nur wenig. Er müsste schon richtig „schleichen“, um dem Wellenschlag entgegenzuwirken. Daher wird es sinnvoller sein, Anforderungen an die Flussschifffahrt mit ökologischen Ansprüchen und Grenzwerten für den Wellenschlag aus ökologischer Sicht zu definieren. Wir werden uns bemühen für dieses Thema eine möglichst breite Plattform zu finden. Zur unserer Unterstützung wird der Wellenschlag auch auf standhaftes Betreiben des ÖKF als Vertreter der Europäischen Anglerallianz in den Arbeitsgruppen der Internationalen Donauschutzkommission behandelt.
Chancen für den Lebensraum Wasser Flussbauliches Gesamtprojekt an der Donau östlich von Wien So profitiert die Ökologie von einem Projekt der Donauschifffahrt Ab dem Neunzehnten Jahrhundert wurde unsere Donau durch menschliche Eingriffe schwerstens verändert und damit geschädigt. Diese Schäden wirken sich auch im Nationalpark Donauauen aus. Die natürlichen Ufer gingen verloren, die Augewässer verlandeten, der Geschiebestrom am Gewässergrund wurde unterbrochen, der Grundwasserspiegel fiel damit mehr und mehr und der Wellenschlag der Schifffahrt schädigt die Jungfischbestände. Um die Donau im Nationalpark Donauauen in einen möglichst natürlichen Zustand zurück zu führen wurde das flussbauliche Gesamtprojekt ausgearbeitet. Wirklich namhafte Fachleute unterstützen dieses Projekt vehement. Zum Beispiel Mag.Carl Manzano, Direktor des Nationalparks Donauen. Niemand wird ihm Naturschutzkompetenz bestreiten können. Auch Phillip Weller, ES (Executive Sectretary) der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau betont, dieses Projekt ist die Aussöhnung von Schifffahrt und Ökologie. Die Sohleintiefung wird durch Grobgeschiebebeigabe gestoppt. Das ist keinesfalls unnatürlich, denn diese Korngröße herrscht z.B. in Oberösterreich vor. Auf 36km werden die hart verbauten Ufer rückgebaut. Es wird eine großräumige Gewässeranbindung durchgeführt, diese Nebenarme werden dann auch bei Niederwasser durchströmt wie in Urzeiten. Und im Strom selbst werden Buhnenumbauten und vor Wellenschlag geschützte Hinterrinner geschaffen. Die Professoren Fritz Schiemer (Universität Wien) und Matthias Jungwirth (Universität für Bodenkultur, Wien) bestätigen, dass es das bestuntersuchte Projekt an der Donau ist. Weiters bestätigten sie, dass dies gewaltige Vorteile nicht nur für Kieslaicher sondern auch für Krautlaicher bringen wird. Ein ganz wichtiger Punkt, welcher von anderen noch gar nicht beachtet worden ist. Wir wollen betonen, dass das ÖKF dieses Projekt von Anfang an unterstützt hat.
ÖKF-Position zum Flussbaulichen Gesamtprojekt östlich von Wien (FGP)
Dieses bestens untersuchte und dokumentierte Projekt bringt für eine der zwei noch offenen Fließstrecken der Donau eine bisher nur noch in der Wachau, durch EU-Life Projekte erreichte Verbesserung des Lebensraumes Wasser.
Die Landeskultur Angelfischerei begrüßt die positiven Effekte, die bei der Umsetzung des Projektes für den Lebensraum Wasser entstehen werden: ü Stopp der Eintiefung ü Uferrückbauten mit Entfernung der Treppelwege ü Wasserspiegelanhebung und damit Benetzung für Uferzonen, Nebenarme und Hinterlandgewässer ü Donautypische Fischgemeinschaften werden wieder entstehen ü Vor Wellenschlag geschützte Gewässerbereiche werden die Schaffung von Jungfischhabitaten ermöglichen ü Schaffung von Sand- und Schotterbänken als Laichplätze für Kieslaicher ü Ständig wasserdotierte Auen geben auch Krautlaichern wieder Vermehrungsmöglichkeiten
Die ungünstigen fischereilichen Entwicklungen der letzten 140 Jahre werden korrigiert und machen die Fischgewässer in diesen Bereichen wieder zu einem attraktiven Naturerlebnis.
Wissenschaftliche fundierte Argumente für das "Flussbauliche Gesamtprojekt“ finden Sie hier!
Ihr
Ansprechpartner zum Thema:
Jahr der Biodiversität - 2010 Fischartenschutz und Artenvielfalt an bewirtschafteten Teichen Fischer als Natur- und Artenschützer
Teiche erfüllen eine wichtige Funktion als Rückzugs- und Zufluchtsort für gefährdete Fischarten, deren ursprünglicher Lebensraum in Still- und Altgewässern liegt. Durch gezielte Maßnahmen zur Förderung von Kleinstrukturen lassen sich dabei Fischartenschutz und die Förderung der allgemeinen Artenvielfalt sehr gut kombinieren. Viele Fischarten, die ihren ursprünglichen Verbreitungsschwerpunkt in krautreichen Still- oder Altwässern hatten, sind inzwischen selten geworden und gelten in ihrem Bestand bedroht. Daher gibt es für Krautlaicher wie Hecht, Schleie und Rotfeder nur noch wenige natürliche Laichplätze in den Flussauen. Im Faltblatt „Artenvielfalt an Fischteichen: Erhaltung durch Nutzung“ werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Fischerei bei einer Beibehaltung der Nutzung zu einer Erweiterung der Artenvielfalt beitragen kann. Im Rahmen einer Pilotprojektes in Bayern wurden an insgesamt 75 Teichen mit dem Hauptfisch Karpfen neben dem Fischbesatz auch die Gewässerstruktur, Vegetation, sowie die Libellen- und Amphibienfauna untersucht. Hier zeigte sich, dass Teiche, die vor allem zur Angelfischerei genutzt werden, die höchste durchschnittliche Artenvielfalt aufzeigten.
Den Folder „Artenvielfalt in Fischteichen – Erhaltung durch Nutzung“ finden Sie hier zum Download.
Rettet die Mur, sie gehört uns allen Mit dem Bau der letzten 5 Staustufen will der Stromkonzern EStAG die von Leoben bis Spielfeld reichende Staukette entlang der Mur jetzt gänzlich schließen. Der letzte frei fließende Abschnitt der Mur und der Erholungs- und Freizeitraum in Graz würden damit für immer zerstört werden. Der Stauraum des Kraftwerks in Puntigam soll sich bis in die Grazer Innenstadt ziehen. Gewonnen würden dadurch nicht einmal 0,15 % des Österreichischen Strombedarfs. NEIN! Der Wasserspiegel soll bis zu 9 Meter angehoben werden. Das umliegende Siedlungsland würde dann unter dem Wasserspiegel liegen NEIN! Zur Staumauer und einem 4 Meter hohen Begleitdamm NEIN! Der Uferwald wird komplett kahl geschlagen NEIN! Stehendes Wasser verursacht Faulschlamm, Fischsterben, Nebel, Gelsenplage NEIN! Der von der EU geschützte Huchen – König der Mur – wird ausgerottet NEIN! Jahrelanger Baustellenmartyrium für die Anrainer
JA! Wir wollen unseren Fluss behalten und brauchen keinen Schlammsee!
ONLINE UNTERSCHREIBEN:
Diese Kampagne wird auch vom ÖKF unterstützt !
Interessensausgleich an unseren Flüssen Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) Klares Nein zu ausufernden Wasserbau
Ende April 2009 wurde vom Lebensministerium der Entwurf des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP) vorgestellt. Im Anschluss daran hatte die Öffentlichkeit bis Ende Oktober 2009 die Möglichkeit, hierzu Stellung zu nehmen. Das ÖKF nützte die Gelegenheit aus Sicht des Fisch- und Gewässerschutzes unsere Bedenken klarzulegen. Unter Stellungnahme finden Sie auf http:/wisa.lebensministerium.at. Bereits im Vorfeld haben wir einen wichtigen Beitrag im Rahmen der im Lebensministerium abgehaltenen „Runden Tische“ geleistet, damit die Bedürfnisse der Fische möglichst umgesetzt werden. Nach langer Vorbereitungszeit ist es nun soweit. Ende März 2010 wurde der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan vorstellt. Textdokument und die dazugehörigen Anhänge sind unter wisa.lebensministerium verfügbar. In drei Etappen soll der NGP – so wie es die Europäische Wasserrahmenrichtlinie vorschreibt – für einen guten Zustand der österreichischen Gewässer sorgen. Bis 2015 sollen etwa 1000 Querbauwerke (von insgesamt 20.000) für Fische passierbar gemacht werden. Ebenso wird eine Verbesserung der Gewässerstruktur angestrebt, eine Erhöhung der Restwassermengen bei Ausleitungskraftwerken soll erreicht werden. Im vorliegenden NGP wird von einem „naturverträglichen“ Ausbau der Wasserkraft gesprochen – die Wasserkraft wird zwar als wichtiger erneuerbarer Energieträger genannt, einem Ausbau ohne Maß und Ziel sind aber mit den erhaltenen Maßnahmen eindeutige Riegel vorgeschoben. Die unrealistischen Ausbauwünsche der Energiewirtschaft (7,5 TWh) sind aus dem NGP gestrichen. In Fließgewässerstrecken mit einem sehr guten Zustand soll die Verwirklichung neuer Kraftprojekte nicht möglich sein, insbesondere wenn die Naturzerstörung in keinem Verhältnis zur Energieausbeute steht. (NGP Textband S 197ff). Zur Konfliktentschärfung sieht der NGP zunächst die Erstellung eines Kriterien-Katalogs vor. Als erster Schritt sollten dazu besonders sensible Gewässerabschnitte definiert werden. Für die Sanierungsmaßnahmen sind 140 Millionen Euro vorgesehen. Dieses Geld muss ausschließlich für Maßnahmen zur Revitalisierung und zur Ökologisierung von Kraftwerken, darf jedoch nicht für Kraftwerksneubauten verwenden werden.
Fehlende Ambitionen: ð Das Ziel des guten Zustands bzw. Potenzials wird österreichweit nicht bis 2015, sondern nur etappenweise bis 2021 bzw. 2027 erreichbar sein. (bis 2015 3 %, bis 2021 weitere 8 % und bis 2025 die restlichen). Ab 2015 nur weitere 8 % zu sanieren ist eindeutig zu wenig, eine Erhöhung wird zumindest für den 2. NGP angestrebt. ð Die bei großen Speicherkraftwerken auftretende Schwall-und Sunkproblematik wird nicht eingehend behandelt, dieses sollte ein Sanierungsschwerpunkt im 2. NGP sein. ð Ebenso fordert das ÖKF einen – ökologisch zweckgebunden – Wasserzins von den Kraftwerksbetreibern.
Der erste Schritt zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Österreich ist getan. Der erste NGP entspricht dem Schutzgedanken der WRRL und ist ein Instrument für den Interessensausgleich zwischen Ökologie und E-Wirtschaft an unseren Flüssen. Wie oben angesprochen liegt aber noch einiges an Arbeit vor uns. Das ÖKF wird auch beim 2. NGP für Ihre Interessen des Fisch- und Gewässerschutzes eintreten. Hier - auf der Site des Lebensministeriums - können Sie alles zum NGP nachlesen.
Energiestrategie Österreich 2020 Budgetsanierung mit Klimapolitik An der Energiestrategie haben 180 Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mehrere Monate lang gearbeitet. Sie ist der Beginn eines langwierigen Prozesses und stellt die Weichen für die österreichische Energie- und Klimapolitik der kommenden Jahre. Die „Energiestrategie Österreich“ soll Wege aufzeigen, um den Anteil erneuerbarer Energieträger bis 2020 von derzeit 23 auf 34 Prozent zu erhöhen. Den großen energiepolitischen Wurf wagt man mit dieser Energiestrategie allerdings nicht. Massive Förderungen wären nötig, um die Klimaziele 2020 zu erreichen. Da es an Geld fehlt, kommen wohl neue Öko-Steuern. Die drei Säulen der Energiestrategie: ð Steigerung der Energieeffizienz ð Ausbau erneuerbarer Energieträger ð Sicherstellung der Versorgungssicherheit Der Wasserkraft wird weiterhin große Bedeutung beigemessen. Zwar hat sich das angestrebte Potential der Energiewirtschaft (7,5 TWh) auf die Hälfte reduziert, der Ausbau erneuerbarer Energie darf jedoch nicht auf dem Rücken unserer letzten frei fließenden Gewässer erfolgen. Ein Eckpunkt der Strategie ist, dass die Wasserkraft das Rückgrat der Stromerzeugung in Österreich darstellt. Das ausbauwürdige Potential wurde in mehreren Studien berechnet und ist mit 56.000 GWh pro Jahr angegeben und wird bereit zu 70 Prozent genützt. Bis zum Jahr 2015 scheint eine realistische Ausbaugröße für Klein-, Mittel- und Großkraftwerke von 3,5 TWh umsetzbar. 0,7 TWh können durch Effizienzsteigerungen und Revitalisierungen bestehender Standorte nach modernen Standards im Bereich der Kleinwasserkraft erreicht werden.
Wieder eine Service-Leistung des ÖKF Forderungen der Fischereiberechtigten bei Wasserrechtsverhandlungen Im Zuge von Wasserrechtsverhandlungen muss der Fischereiberechtigte von Anfang an klarstellen, welche Bedingungen aus Sicht des Fischschutzes in das Protokoll Eingang finden sollen. Das ÖKF hat für Sie eine Liste dieser wichtigen Forderungen zusammengestellt. Sie finden sie hier. Bundesamt für Umwelt (CH) bewilligt Kormoran-Regulation in Brutgebiet Kormoran - Wem gehören die Fische?
Was lange währt, wird endlich gut. Der Durchbruch ist geschafft! Die hartnäckigen Bemühungen des Schweizerischen Fischereiverbandes im Kampf gegen die Kormoranplage tragen erste Früchte. Zur Eindämmung der vom Kormoran verursachten Schäden dürfen nun im Schutzgebiet am Neuenburgersee (FANEL) Kormorane vertrieben und ihre Eier eingeölt werden. Das Besprühen der Eier mit Öl hat zur Folge, dass die Eier absterben. Die Bewilligung ist bis 2011 gültig. "Hier geht es nur um regulatorische Eingriffe. Wenn sich die Natur nicht selbst reguliert, muss dies der Mensch tun!“, so Roland Seiler, Präsident des Schweizerischen Fischereiverbandes.
Warum ist es in der Schweiz möglich?
Lebendiger, weiter Flussraum
Auf der einen Seite wird verstärkt Hochwasserschutz gefordert und betrieben, auf der anderen Seite verlangt die EU-Wasserrahmenrichtlinie natürliche, artenreiche Gewässer. Die gute Nachricht: Beide Ziele sind kein Widerspruch. Um beiden Zielen gerecht zu werden, muss den Flüssen und Bächen ein Teil des im Laufe der Jahrhunderte verlorenen Raumes zurückgegeben werden. Um das Bewusstsein dafür zu sensibilisieren, wurde im Jahr 2005 das Projekt Fluss-Raum ins Leben gerufen. Ziel war es, der Jugend von Niederösterreich die Notwendigkeit des Hochwasserschutzes in Verbindung mit einer naturnahen Flusslandschaft zu vermitteln. Bei flusspädagogischen Führungen erfahren Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit eines modernen Hochwasserschutzes. Die Führungen dauern einen halben Tag, sind kostenlos und werden in Kleingruppen abgehalten. Sie finden jeweils im Frühjahr (Mai/Juni) an den Voralpenflüssen des Mostviertels statt. Informationen unter www.wasseristleben.at Hochwasserschutz/Flussführungen – Erlebbarer Hochwasserschutz
26. bis 28. März 2010, Klagenfurt
mit Bereich „Off-Road“für viele Menschen spielt die Fischerei im Leben eine zentrale Rolle – insbesondere gilt das für den Alpen-Adria-Raum. Die Kärntner Messen und das Österreichische Kuratorium für Fischerei & Gewässerschutz freuen sich daher besonders, Sie zur „Weidwerk & Fischweid“, mit 160 Ausstellern der wichtigste Treffpunkt für Jäger und Fischer im Süden Österreichs, einladen zu dürfen.
Im Folgenden ein kurzer Vorgeschmack auf einige Highlights:
Spannende und informative Vorträge informieren Sie über spezielle Themen der Fischerei!
Reichen Sie Ihr Foto ein und gewinnen Sie einen Flachbildfernseher und weitere tolle Preise!
Testen Sie selbst die Technik des Fliegenfischens und holen Sie sich Tipps vom Experten.
Besuchen Sie die umfassende Fachausstellung zu den Themen Jagd und Fischerei und nutzen Sie die Gelegenheit, das hochkarätige Rahmenprogramm zu genießen und sich gemeinsam mit Ihren Fischereifreunden auf die kommende Saison einzustimmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kaerntnermessen.at
Mit Freude können wir Ihnen für das nächste Frühjahr unser vom 4. bis 6. März 2011 auf der Landwirtschaftskammer „Auf der Gugl", Linz ankündigen. Es erwarten Sie wissenswerte Informationen, aufschlussreiche Vorträge und ein interessanter Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen Angelfischerei, Naturschutz und Wissenschaft.
Neben der Themen Aquakulturrichtlinie – Umsetzung in Österreich, Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan liegt der besondere Schwerpunkt auf der Bewirtschaftung von stehenden Gewässern.
Um für Sie ein informatives Programm zu gestalten, möchten wir gerne erfahren, wo Ihre besonderen Interessen liegen und ersuchen Sie hierzu, unseren online auszufüllen und abzusenden. Ihre Teilnahme würde uns sehr freuen! Druckfrisch! Broschüre zum „Fisch des Jahres 2010 – Die Karausche“
Die Karausche ist ein äußerst interessanter Fisch, hat sie doch Anpassungsmechanismen entwickelt, um auch unter extremen Umweltverhältnissen, in denen keine andere Fischart überleben kann, zu existieren. So gilt sie unter anderem als „Meister im Luftanhalten“ und kann bis zu fünf Tagen ohne Sauerstoff auskommen. Das und noch vieles mehr über die Biologie, Ökologie, Bedeutung und Gefährdung sowie Maßnahmen zum Schutz der Karausche beschreibt das Autorenteam in der soeben erschienen Broschüre.
Autoren: Helmut Belanyecz (Präsident
ÖKF)
Erhältlich um € 6,00 im ÖKF! Gut gelaufen Jagd & Fischereimesse Wieselburg Die erstmals in dieser Form veranstaltete Messe vom 12.-14-Februar 2010 erfreute sich eines gutes Besuches.
Sind Sie auch so „Fisch“ verliebt?
Hohe Jagd & Fischerei
Bereits zum 22. Mal zieht es Fischer, Jäger und Naturliebhaber Ende Februar nach Salzburg. Warum? Das ist ganz schnell erklärt! Die „Hohe Jagd und Fischerei“ ist die größte Messe ihrer Art im gesamten Alpen-Adria-Raum und Jahr für Jahr aufs Neue Treffpunkt für alle, die gerne ihre Angel auswerfen, mit der Aussicht auf neue Angebote, Techniken und echte Geheimtipps. Für ÖKF Mitglieder, deren Vertreter und Einzelmitglieder kann das ÖKF eine (leider sehr begrenzte) Anzahl von Freikarten zur Verfügung stellen, frei nach dem Motto
Wer zuerst anruft – geht gratis zur „Hohen Jagd“! Die ersten 20 Anrufer, die Donnerstag, den 18. Feber 2010, ab 8.00 Uhr im ÖKF Büro unter der Nummer 01/8695300 anrufen (und durchkommen … ) erhalten je 1 Freikarte.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über das Rahmenprogramm – ständig aktuell auf www.fischereimesse.at . Zahlreiche Highlights lassen das Herz der Petrijünger höher schlagen.
Neue Messe in Wieselburg belebt Fischerei-Szene: Jagd & Fischerei - Erlebnis Natur Nahezu jeder Fischer und jeder Jäger weiß, was die "Jaspowa" ist - und bedauert, dass diese Jagd- und Fischerei-Fachmesse nur alle zwei Jahre stattfindet ...
DIESE LÜCKE WIRD NUN GESCHLOSSEN!
Was uns als Fischer natürlich besonders interessiert: Neben dem umfangreichen Produkt- und Dienstleistungsangebot gibt's auch reichlich Information, z.B. beim NÖ Landesfischereiverband, vor allem aber auch im eigenen Fischereiforum. In diesem Forum erfährt man Wissenswertes von bekannten „Fischereigrößen“ wie Michael Komuczki, Fritz Burian oder Christof Menz. Weiters wird es Wurfdemonstrationen der bekannten Fliegenfischer Hans Aigner und Christof Menz direkt in der Erlauf oder - bei zu kalten Temperaturen - in der Halle geben. Das Fliegenbinden demonstriert Gregor Gravogl und lädt außerdem zum Mitmachen ein. Beim Österreichischen Castingverband können die Besucher den Castingsport (= Ziel- und Weitwerfen mit Angelgeräten) ausprobieren.
Nähere Informationen (auch über eine mögliche Ausstellungsbeteiligung!) finden Sie unter www.messewieselburg.at oder telefonisch unter 07416/502, E-Mail: info@messewieselburg.at, beim zuständigen Projektleiter Mag. (FH) Philipp Beier.
Tierschutz darf nicht an der Wasseroberfläche enden 5./6.Dezember 2009
Anlässlich des fünften Aschacher Fischmarktes, veranstaltet vom Verein „Innovativ“, wurden Fritz Danhofer (Fliegenfischer) und Karl Illibauer eingeladen, erstmals zum Fischmarkt eine Sonderausstellung zu machen.
Karl Illibauer
ÖKF Termine zum Vormerken:
ÖKF Mitgliederversammlung im
April 2010, Wie jedes Jahr bietet das ÖKF auch heuer allen seinen Mitgliedern wieder die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und seine Gewässer- und/oder Fischereiprobleme mit ÖKF-Vorstandsmitgliedern zu besprechen. Oftmals werden dadurch Ansätze zur Problemlösung gefunden, Rat & Tat durch Gleichgesinnte nützen allen. Samstag, 24. April 2010, A1-Raststätte Großram Der aktuellen gesetzlichen Entwicklung Rechnung tragend, ist ein Vortrag von Dr. Heinz Heistinger zum brandheißen Thema "Aquakulturrichtlinie" mit anschließender Diskussion vorgesehen, da von dieser neuen Verordnung nahezu alle Fischereivereine betroffen sind (soweit sie - auch in einfacher Form - Besatzfische züchten). Rechtzeitig auch für die langfristige Terminplanung wollen wir bereits jetzt das 7. ÖKF-Forum avisieren, das vom 4. bis 6. März 2011, wie gewohnt in der oö. Landwirtschaftskammer in Linz stattfinden wird. Auch diesmal wird der Themenbogen die Probleme der österreichischen Angelfischerei und unserer Gewässer weitreichend umspannen, doch wird ein Schwerpunkt mit Sicherheit die Bewirtschaftung stehender Gewässer (= Teiche & Seen) betreffen.
Video-Dokumentation zum Download Lebendige Flüsse - Sternwanderung
Unter dem Motto
„Rettet die Mur - sparen wir uns die Kraftwerke!”
lud eine breite Allianz an Naturschützern am 4. Dezember 2009 zur
Sternwanderung in die Murauen bei Gössendorf. Dort sind die Rodungsarbeiten
für das erste von fünf geplanten Wasserkraftwerken in vollem Gange.
“Es gibt heute
nichts Wichtigeres, als Naturzerstörern das Handwerk zu legen”, so
Museumsdirektor Professor Bernd Lötsch in einer Grußbotschaft an die
AktivistInnen. “Unsere Generation ist dabei, allen nachfolgenden
Generationen die Lebensadern der Natur zu zerstören - für Promille
unseres Energieverbrauches, für Nuancen der Verschwendung!”
Gemeinsam mit den Naturschützern rief er die Steirerinnen und Steirer zum Mitwandern in die Murauen und zum Widerstand gegen die sinnlose Zerstörung der Grünen Lunge von Graz auf.
Ein Kamerateam begleitete die Teilnehmer an der
Sternwanderung in den Mur-Auen bei Graz in Richtung Baustelle Gössendorf.
Vor-Ort-Aufnahmen der Baustelle und Kurzinterviews
sollen im steirischen Fernsehen auf die Schädigungen der Wasserkraft
aufmerksam machen. ÖKF Vorstand Hans Ljubic
drückte in einem Statement die ÖKF-Befürchtungen aus.
Hier steht die Video-Dokumentation zum download
bereit:
niedere Auflösung: http://www.lebendigefluesse.at/downloads/PLF-04.12.09-Sternwanderung.flv hohe Auflösung: http://www.lebendigefluesse.at/downloads/PLF-04.12.09-Sternwanderung.mpg
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