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Auto des Jahres, Mann des Jahres, Film des Jahres, Frau des Jahres ... wir haben uns daran gewöhnt, dass die Schönsten, Größten und Besten (oder die, die sich dafür halten) zum XY des Jahres gekürt werden. Im Jahr 2002 begann das ÖKF, auch einen Fisch des Jahres zu benennen, und für den gilt überwiegend ein anderes Attribut: nicht Schönster, Größter oder Bester, sondern vielleicht – Bedrohtester! Die Tatsache, dass dieser Fisch vielleicht ein interessanter und wunderschöner Fisch ist (gibt’s eigentlich hässliche Fische?), spielt in diesem Falle eine untergeordnete Rolle, ist aber der Schaffung einer „Symbolfigur“ bestimmt nicht hinderlich. Denn es geht vor allem um ein Ziel:
Jene Österreicher/Europäer, die Fische nur in Form panierter Stäbchen kennen, sollen darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch unter der Wasseroberfläche Lebewesen existieren.
Lebewesen, die in punkto Vielfalt, Formenreichtum oder auch Ästhetik den Vergleich mit dem Streichelzoo an Land nicht zu scheuen brauchen.
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