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Helmut Belanyeczist nicht nur Präsident des ÖKF, sondern auch profunder Kenner der Fischfauna und der Gewässer. Fischen allein hat ihm nie genügt, er wollte immer mehr über diese Lebewesen und ihren Lebensraum wissen. Deshalb stellte er als Jugendlicher den Schuppenträgern nicht nur mit dem Haken, sondern auch mit dem beobachtenden Taucherglas nach. Und nicht nur im Wasser, sondern auch in Büchern und Fachliteratur. So häufte Belanyecz im Laufe der Jahrzehnte einen Wissensstand an, der sich in zahlreichen Artikeln und Berichten niederschlägt. Dass in Belanyecz’ Berichten auch immer wieder das Herz durchschlägt, unterscheidet sie so wohltuend von anderen Fachartikeln. Belanyecz ist eben ein Mensch, ein Fischer, der sein Wissen nie als Selbstzweck, sondern immer mit dem Ziel einsetzt, der Welt zu zeigen, dass der Naturschutz schon immer eine dominierende Aufgabe der Fischerei war und ist. Dementsprechend emotionsgeladen fallen dann natürlich so manche Statements aus, wenn es darum geht, die Fischerei gegen ungerechtfertigte Angriffe zu verteidigen. Da kämpft er dann mit (verbalen) Klauen und Zähnen, unser sonst so gemütlicher, friedlicher und geselliger Helmut Belanyecz.
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