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| Halten unsere Gewässer die Kanukarawanen auf Dauer aus? In den letzten Jahren hat der Wunsch, in der Freizeit "das Besondere", "Abenteuer in der Natur" zu erleben, immer mehr dazu geführt, dass man "zum Ausgleich" (wovon?) verstärkt unsere Flüsse in mehr oder minder tauglichen Wasserfahrzeugen erobern will. Was in vernünftigen Dimensionen durchaus zu begrüssen ist, führt im Übermaß zu - für den Laien leider unsichtbaren - ökologischen Katastrophen. Gewässerabschnitte, die von der neuen Trendsportarten Kanuwandern, Canoeing, Rafting stark frequentiert werden, erleiden - oft genug nur durch die Unvernunft der Veranstalter, die's eigentlich wissen müssten! - enorme Schäden. Ein Kanu, das geruhsam einen Wasserlauf hinabdümpelt, ist ok. Auch 10 Kanus sind ok. Aber 50, 60 und mehr Kanus, alle paar Tage, die lärmend und rumpelnd über die Schotterbänke geschleift werden, und das möglichst zur Laichzeit, sind nicht ok. Gar nicht ok.
Hier ist ein kleines Video, das zeigt, worum's geht. Nicht um Neid und Eifersucht, die man den Fischern nachsagt (... "Das ist mein Wasser"...), sondern darum, dass der Massenauftrieb unwissender (ignoranter?) Kanuten die Fischbestände unserer Gewässer in Gefahr bringt, weil vor allem bei Niedrigwasser die Laich- und Aufwuchszonen nachhaltig zerstört werden. Das Videofenster wurde von Ihren Sicherheitseinstellungen geblockt. Sie müssen das Active-X-Element freigeben (unterhalb der Menüzeile am oberen Seitenrand)
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